Kategorie: Kindergedicht

Vielleicht ist das schon Frieden


Vielleicht ist das schon Frieden
Kleines Friedensgedicht und -lied für Kinder

Ein Käfer krabbelt durch das Gras
so froh und satt. Es macht ihm Spaß.
Ihm folgt ein Raupenkrabbeltier.
Komm her und schau es an mit mir.

Zwei Spatzen finden auf dem Stein
ein Samenkörnchen, winzig fein.
Sie picken beide, Stück für Stück
und freuen sich an ihrem Glück.

Frau Ameise trägt ihren Fang
zum Bau hier auf dem Weg entlang.
Sie tut sich schwer, doch sie hat Kraft.
Wir wissen, dass sie es auch schafft.

Der Wind spielt Ball im Blätterdach,
ein welkes Blatt fällt in den Bach
und schwimmt davon. Es will zum Meer.
Wir schau’n ihm lang noch hinterher.

Ein fröhlich bunter Vogelchor
singt uns ein Abendlied nun vor.
Ein Mäuslein quiekt, ein Elflein lacht,
von weitem winkt ganz zart die Nacht.

Ein Waldschrat sitzt am Wegesrand,
hält Walderdbeeren in der Hand.
Wir grüßen ihn, er schaut uns an,
erstaunt, dass man ihn sehen kann.

Bridge
Vielleicht beginnt der Frieden
nicht erst irgendwo.
Vielleicht beginnt er heute
bei dir und mir. Und das geht so:

Refrain
Vielleicht ist das schon Frieden:
Gemeinsam staunend stehn
und diese kleine Wunderwelt
mit gleichen Augen sehn.

© Elke Bräunling

Illustration Kleines Waldmännlein sitzt am Bach und bestaunt die Tiere: Vögel, Käfer, Ameisen, Raupe etc..

Wo wohnt das Glück?

Illustration Kind mit glücklicher Miene an Baum gelehnt, Bienen, Blumenwiese


Wo wohnt das Glück?

Kindergedicht und -lied

Wo wohnt das Glück? Wo kann es sein?
Versteckt es sich? Wie fang ich’s ein?
Vielleicht ist es ja überall
so bunt wie unser Erdenball.

Vielleicht wohnt Glück im Sonnenschein,
vielleicht passt es in Hände rein.
Vielleicht sitzt es im Gras bei dir
und flüstert: „Hallo, ich bin hier.“

Vielleicht sitzt es bei einem Spatz,
vielleicht im kühlen Schattenplatz
und gibt dir vor der Wärme Schutz
und manchmal einen kleinen Stups.

Vielleicht hält es dich an der Hand,
vielleicht spielt es mit dir am Strand,
vielleicht steckt es manchmal im Mut
und raunt dir zu: „Alles wird gut.“

Vielleicht ist es mal laut, mal leis,
vielleicht schmeckt es nach Himbeereis,
vielleicht sitzt es im Bienenchor
und summt dir dieses Liedchen vor.

Der erste Vers ist bei einer Vertonung für den Refrain gedacht

© Elke Bräunling

Ein Hexenhaus


Illustration Kind in der Stube im Hexenhaus, Kessel, Hexenhut

Ein Hexenhaus
Fröhliches Kinderlied

Ein Hexenhaus steht schief und krumm
im Walde dort, wo alles stumm
und heimlich ist – und gruslig auch
mit seinem grünen Schornsteinrauch.

Die Hexe kocht sich dort ihr Glück
aus Träumen, Angst und einem Stück
von Weisheit, die ihr keiner glaubt,
weil man als Hexe wenig taugt.

Doch willst du einmal mutig sein,
so geh ins Hexenhaus hinein.
Die Hex’ ist nämlich lang schon fort,
viel eher findest du dich dort.

© Elke Bräunling

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Text: Elke Bräunling Musik: Balz Burch

Käferlein und Sternlein


Illustration Marienkäfer fliegt überm Holunder, Sternchen lächelt


Käferlein und Sternlein
Abendgedicht für Kinder

Ein Käferlein fliegt durch die Nacht
bei Hollerduft und Sternenpracht.
Er summt ein Liedlein, leis und fein,
vom Hochzeitstanz im Mondenschein,
vom Blätterschmaus mit Käferfrau
im köstlich süßen Blütentau,
und über ihm im Sternenmeer
blinkt zart ein Sternlein zu ihm her.
Es lauscht dem kleinen Käferlied,
bevor es langsam weiterzieht.

© Elke Bräunling

Heute geht die Maus zur Schule

Illustration Bär und Maus mit Schulranzen auf dem Weg zum Schulhaus

Heute geht die Maus zur Schule
Fröhliches Kindergedicht zum Schulanfang

Die kleine Maus sagt: „Ich fänd’s schön,
zur Schule auch einmal zu gehn,
denn nur wer lernt, ist schlau und klug.
Man weiß als Maus ja nie genug.
Drum ist das Lernen immer wichtig
und für mein Leben gut und richtig.“

Da nickt ihr Freund, der kleine Bär.
„Ich glaub, das Lernen ist nicht schwer“,
meint er, „und wenn man lesen kann,
dann fängt ein Abenteuer an,
das größte auf der ganzen Welt,
das uns bestimmt sehr gut gefällt.“

„Okay, dann machen wir es so“,
rufen die beiden Freunde froh.
„Wir gehn zur Schule! Abgemacht!
Der Unterricht beginnt um acht.“
Zufrieden trotten sie nach Haus,
der kleine Bär und auch die Maus.

Refrain
Schlau und klug, das wolln wir sein.
Damit sind wir nicht allein.
Alles lernen, Schritt für Schritt.
Ja, das wird gut! Wir machen mit.
Alles lernen, Schritt für Schritt.
Ja, das wird gut! Wir machen mit.

© Elke Bräunling

„Wer lernt, ist schlau und klug …“ 😊

 

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Sommerbummelei

Illustration Sommer, tanzende Elfe, Mäuschen, Katze, Wolkenpferd


Sommerbummelei

Fröhliches Sommergedicht für Kinder

Ich schenk dir ein Stück Sommerhimmel
ohne Wolken, blümchenblau,
nur ein Wolkenpferd, ein Schimmel,
tanzt dort oben. Komm und schau!

Sieh nur, da die Blumenwiese,
blütenbunt ist sie und schön.
Kleine Käferparadiese
kannst du unter Gräsern sehn.

Eine Maus tanzt froh im Grase,
über uns singt leis der Wind
in den Bäumen so zum Spaße.
Fröhlich lacht ein Elfenkind.

Auf der Mauer liegt ein Kätzchen
und es schnurrt behaglich leis.
Über einem Sonnenplätzchen
tanzen Falter bunt im Kreis.

Schau, das Wolkenpferd zieht weiter,
winkt uns zu. Der Tag ist schön.
Ein Gefühl, so hell und heiter,
wenn wir fröhlich bummeln gehn.

Evtl. Refrain:
Wir suchen heut die Sommerfreude,
Bummeln hier und schauen dort.
Wo versteckt sie sich denn heute.
Sie läuft doch nicht von uns fort?

© Elke Bräunling

Sommerregentropfenlied


Sommerregentropfenlied
Fröhliches Kinderlied

Regentropfen tropfen, klopfen,
wenn die Sonne Pause macht,
Tropfen von den Köpfen tropfen,
und der Sommer feixt und lacht.

Regentropfen tropfen, klopfen
prasselnd laut auf jedes Dach,
dass man meint, sie würden hopsen.
Und gleich ist man fit und wach.

Was macht man an Sommertagen,
wenn’s regennass ans Fenster klopft?
Was soll man dazu auch schon sagen,
wenn es ständig pladdert, tropft?

Sag nichts! Beschließe auch zu lachen.
Lachen treibt die Wolken weg.
Lass das Wetter einfach machen.
Sonnenschein lugt bald ums Eck.

© Elke Bräunling


Dazu hat Balz Burch ein sehr fröhliches Tropfentropfentropfenlied komponiert. Lausche!
(Text von Elke Bräunling und Musik von Balz Burch)


Keine Bange! Dein Klick auf das Lied führt dich nicht zu Youtube, aber er zählt dort, und das hilft mir sehr, den noch kleinen Kanal von Elkeskindergeschichten dort bekannter zu machen. 🌺🙏🏻

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Summsibill, die kleine Grille

Illustration Grillenkonzert auf der Wiese

Summsibill, die kleine Grille
Fröhliches Grillengedicht und -lied für Kinder

Summsibill, die kleine Grille,
singt ihr Liedchen jeden Tag
fröhlich in der Sommerstille
stundenlang, weil sie es mag.

Jeder möcht’ der Grille lauschen,
weil ihr Zirpen so gefällt
mittendrin im Gräserrauschen
in der Blütenwiesenwelt.

Grillenfreunde werden munter,
singen mit ihr laut im Chor,
ausgelassen, bunt und bunter
ihre Sommerlieder vor.

Froh geht’s zu beim Grillensingen.
Bis tief in die Nacht hinein
hör’n wir Wiegenlieder klingen
heimelig im Mondenschein.

Schön ist dieses Sommerleben
mit der Grille Summsibill
Sie und ihre Freunde geben
Sommerfreude uns so viel.

Refrain
Sumsi, Sumsi, Sumsisum,
Sing dein Lied! Summ! Summ!
Summ! Summ!
Kleine Grille, sing uns vor
mit deinem tollen Grillenchor.
Summ! Summ!
Sumsisum …..

© Elke Bräunling

Hier gibt es nun ganz neu das Lied vom Summsibill, komponiert von Balz Burch


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Herzlichen Dank für deine Mithilfe. 🌺🙏🏻

Vergiss das Danken bitte nicht

Vergiss das Danken bitte nicht *
Gedicht Dankbarkeit –

Vergiss das Danken bitte nicht.
Es ist wie Zucker im Kaffee,
und es zu sagen tut nicht weh.

Vergiss das Danken bitte nicht.
Es ist viel mehr als Höflichkeit
und öffnet Türen, Herzen weit.

Vergiss das Danken bitte nicht,
denn mit Beachtung und Respekt
und Freundlichkeit lebt’s sich perfekt.

Vergiss das Danken bitte nicht,
und möchtest du ein Lächeln sehn,
sag’s einfach öfter. Bitteschön!

© Elke Bräunling

Bitte an den Sommer – Regenwettergedicht

Bitte an den Sommer *
Regenwettergedicht für Kinder –

Regentropfen
rege tropfen
pausenlos aufs Land.
Regenschauer
schaurig schauern
hell im Tropfenband.

Sommerwetter,
sei doch netter!
Gönn dir auch mal Ruh!
Keine Plage.
Sonnentage.
Die gehörn dazu.

Lieber Sommer!
Blitz und Donner
schränk ein bisschen ein.
Gibt uns Segen!
Keinen Regen.
Schenk uns Sonnenschein!

Bitte. Danke.

© Elke Bräunling

Der Trampelpfad

Der Trampelpfad *
Kindergedicht –

Ein Trampelpfad führt quer durchs Gras,
er duckt sich unter Zweigen.
Oft weiß man nicht, wo’s weitergeht
zum Ziel. Es wird sich zeigen.

Was lauert hinter Busch und Stein?
Wird man sich nicht verlaufen?
Und wann wird er am Ende sein?
Wo kann man sich verschnaufen?

Wie’s Leben ist ein Trampelpfad
nicht ohne Hindernisse,
doch bietet er zur rechten Zeit
die spannendste Kulisse.

© Elke Bräunling

juniverse2025 – Trampelpfad

Tagebuch der Bäume

Tagebuch der Bäume *
Kindergedicht – Jahresringe – 

Die Bäume schreiben Jahr für Jahr
ein Tagebuch, ganz fein und klar
ganz ohne Tinte und Papier,
doch lesbar tief im Innern – hier:
Ein Ring pro Jahr. So wird man alt
am immergleichen Platz im Wald.
Und wer im Holz zu lesen weiß,
der sieht die Zeit in jedem Kreis.

© Elke Bräunling

#juniverse2025 – Jahresringe

Das Eichhorn und sein Schatz

Das Eichhorn und sein Schatz *
Fröhliches Kindergedicht vom Eichhörnchen und den Nüssen –

Das Eichhorn sagt: „Im Wald ist’s fein.
Noch schöner ist’s bei Oma Klein
im Garten mit dem Walnussbaum.
Die Nüsse dort, die sind ein Traum.

Sie schmecken würzig, frisch und süß –
ein wahres Eichhorn-Paradies.“
So manche Nuss trägt es alsbald
hinauf zu seinem Nest im Wald

und gräbt sie ein als teu’ren Schatz
allüberall an sicher’m Platz,
wo es die Nuss dann meist vergisst
und sie auch sonst kein andrer isst.

Nun ahnst du schon, was dann geschieht?
Das Eichhorn hilft, wie man es sieht,
dass aus der Nuss ganz ohne Plan
ein neuer Baum entstehen kann.

© Elke Bräunling

juniverse 2025 – Eichhörnchen
Reihe „Waldgedichte“

Mondfest im Wald

Mondfest im Wald *
Ein Gedicht für Kinder, die wissen, dass der Mond manchmal schmunzelt –

Der Mond gleicht einem Lampion,
den wohl ein Kind vergessen hat.
Von seinem großen Wolkenthron
strahlt er im Wald auf jedes Blatt.

Er blinzelt keck durchs Tannenzelt
und lockt die Tiere an zum Fest
mit seinem hellen Lichterschein,
der keinen heute schlafen lässt.

Schon kommt der Dachs im Walzerschritt,
das Mäuslein hüpft vor lauter Lust.
Die Eule ruft: „Jetzt tanzt doch mit!“
Der Fuchs poliert sich stolz die Brust.

Der Igel rollt sich kugelrund
und wird zum Ball. Hurra, er lacht!
Frau Wildschein tut mit Grunzen kund,
dass sie sich heute schick gemacht.

Der Frosch quäkt laut: „Jetzt tanzt das Reh!“
Und wirklich, da, es dreht sich sacht
im Glanz von Moos und Silberlicht
ein Waldballett zur Mondennacht.

Das Fest geht lang und es ist toll
und könnte ewig weitergehn.
Da sprach der Mond: „Ich fühl mich voll
Zufriedenheit, doch ich muss gehn.“

Schnell bläst er noch die Lichter aus
und zieht zum Abschied seinen Hut,
Dann kichert er und eilt hinaus
dem Tag voraus – und alles ruht.

© Elke Bräunling

#juniverse2025 – Mondnacht

Reihe „Waldgedichte“