Lasse im Wald dich von Bäumen umarmen!
Nehme die Kraft und die Schwingungen wahr,
die sie dir schenken, und spüre den warmen
Atem des Blattlaubs und fühle dich nah.
Alles ist Leben hier und Energie,
du bist wie beflügelt, beseelt wie sonst nie.
Probleme verschwinden, du fühlst dich befreit
und genießt voller Freude im Wald deine Zeit.
Hier legen sich rastlose Nerven zur Ruh.
Tauch ein in das Grün und lasse es zu!
Sei achtsam und finde so Stück für Stück
die Quelle des Lebens – und zu dir zurück.
Manchmal bist du im Traum wieder hier.
Dann weiß ich am Morgen: der Tag wird gut.
Ich fühle mich leicht und lebendig mit dir
frisch im Herzen, und das gibt mir Mut.
Du weckst mein Erinnern auf sanfte Art
und ich spüre deinen schützenden Arm
um meine Schultern, so liebend und zart,
deine Wärme und deinen Charme.
Ich weiß, das ist alles nur Illusion,
doch manchmal gönne ich mir den Genuss
deiner Nähe. Die Realität grinst frech voller Hohn
wie immer seit deinem letzten Kuss.
Ich könnte noch vieles schreiben dazu.
Dich vergessen, das kann ich leider nicht,
und ist die Sehnsucht mal wieder sehr groß,
setz’ ich mich hin und schreib ein Gedicht.
Manchmal denk’ ich, ich denke zu viel,
als wäre das Denken nichts als ein Spiel,
das die Zeit in Stücke zerteilt, verweilt
und hastig dann weiter und weiter eilt
Stück für Stück durch Tag und durch Nacht
im Banne aller Gedanken Macht.
Manchmal denk’ ich, ich fühle sie auch,
als Bündel von Schmerz und von Freude im Bauch,
und voll Liebe nehme ich sie in den Arm,
die Gedanken, sie nähren mich, halten mich warm.
Seelenstriptease einer Zeit Zeitkritisches Gedicht
Urplötzlich ist die Lampe ausgeknipst.
Dünn wird die Haut und das Gewand.
Man schwankt und fühlt sich wie beschwipst
und rastlos in der Zeit gebannt.
Die eine Welt zwischen dem Zeitenspiel
in heimlicher Verborgenheit,
und doch zeigt sich von ihr so viel
im Endspiel der Verlogenheit.
Der Zwang zur Lethargie trägt Maulkorb nun,
die Übelmacht hat sich verzockt.
Voll Arroganz im bösen Tun
hat sie das Ding gründlichst verbockt.
Ein Schweben, ziellos nun durch Zeit und Raum,
zieht Kreise wie ein stummer Hauch.
Zerplatzt der alte finstre Traum,
und Hoffnung steigt aus kaltem Rauch.
Das wird uns hier nie mehr passieren,
so dachten wir früher und fühlten uns gut.
Die Kriegslust würde nie mehr grassieren,
an unseren Händen fließt niemals Blut.
Heil sei die Welt, die wir uns geschaffen,
das haben wir viele Jahre geglaubt
ganz ohne Feinde, Kriege und Waffen.
Die Illusion, die ist uns nun geraubt.
Nie wieder Kriege, sagten die Alten,
nie wieder Feindschaften in unserm Land.
Beteuerungen, die ewig galten,
sind gnadenlos zu Asche verbrannt.
L*genbolde, von Geldgier besessen,
von Korruption und Herrschsucht gelenkt,
haben alte Gesetze vergessen
und uns in neues Unglück gedrängt.
Das Volk ist erstarrt und kann es nicht fassen.
Es hat die Falschen zum Herrscher erwählt.
Wenn wir uns weiter irr’leiten lassen,
ist unsre Zeit im Lande gezählt.
Heute geht die Maus zur Schule Fröhliches Kindergedicht zum Schulanfang
Die kleine Maus sagt: „Ich fänd’s schön,
zur Schule auch einmal zu gehn,
denn nur wer lernt, ist schlau und klug.
Man weiß als Maus ja nie genug.
Drum ist das Lernen immer wichtig
und für mein Leben gut und richtig.“
Da nickt ihr Freund, der kleine Bär.
„Ich glaub, das Lernen ist nicht schwer“,
meint er, „und wenn man lesen kann,
dann fängt ein Abenteuer an,
das größte auf der ganzen Welt,
das uns bestimmt sehr gut gefällt.“
„Okay, dann machen wir es so“,
rufen die beiden Freunde froh.
„Wir gehn zur Schule! Abgemacht!
Der Unterricht beginnt um acht.“
Zufrieden trotten sie nach Haus,
der kleine Bär und auch die Maus.
Refrain
Schlau und klug, das wolln wir sein.
Damit sind wir nicht allein.
Alles lernen, Schritt für Schritt.
Ja, das wird gut! Wir machen mit.
Alles lernen, Schritt für Schritt.
Ja, das wird gut! Wir machen mit.
Schwül ist’s und die Leute klagen
über dumpfe Hitzeplagen,
Schweiß tropft über Menschennasen,
Autos hupen auf den Straßen,
und die Fliegen, Mücken sirren,
wenn sie in der Luft wild schwirren.
„Es ist unerträglich heute!“,
schimpfen lauthals ringsum Leute.
Und der Himmel hört es, lacht.
„Wartet nur, bis es gleich kracht!“
Da! Schon blitzt es, zack und bumm,
und alle sind vor Schreck jetzt stumm.
Wir denken an den Frieden
ein bisschen jeden Tag
und sammeln heut Ideen ein,
so viel wie jeder mag.
Die Idee des Tages ist
für euch. Mach du auch mit!
Jeder kleine Funke Frieden
ist ein großer Schritt.
Für heute hab ich die Idee:
Ein Lachen schenk ich dir
an diesem Tag, weil ich dich mag –
und Frieden dir und mir.
Für morgen hab ich die Idee:
Ich teil mit dir mein Brot.
Aus kleinen guten Taten wird
so Hilfe in der Not.
Für übermorgen die Idee:
Ich höre dir ruhig zu,
denn wer sich Zeit für andre nimmt,
der schenkt ein Stückchen Ruh.
Der Frieden wächst so immer mehr
ganz leis und klein und zart.
Mit einem guten Wort, das hilft
auf freundschaftliche Art.
An jedem Tag eine Idee.
Hey, du bist auch dabei.
Ein Friedenswort. Ein Dankeschön.
Ein Lächeln, Helfen und Vertrau’n
und das macht Mut, das macht uns frei.
Ein bisschen Frieden,
Stück für Stück,
das wünschen wir uns
für die Welt.
Ein bisschen Frieden,
ganz viel Glück,
damit das Leben
allen Menschen
auf der Welt gefällt.
Der Sommer kocht sein Leibgericht
mit Sonnenschein und Himmelsblau,
mit Hitzefrei und Badesee,
Gewitterluft und Morgentau.
Mit Beeren, dick und rot und süß,
und diesem Duft nach Paradies
in einer Luft so weich wie Samt,
und Füßen, tief im warmen Sand,
der kitzelt, dich zum Lachen bringt.
Ein Lachen, das nach Sommer klingt.
Dein Blick fällt auf den Kalender an der Wand. Ein helles Sommerbild lacht dir entgegen.
Du siehst eine sanft wellige Landschaft mit Feldern und kleinen Waldstücken.
Wie auf einem Schachbrett sitzend siehst du hier den Sommer überall auf dem Bild.
Du schließt die Augen und träumst dich in dieses Sommerbild hinein – und schon stehst du auf einem Feldweg inmitten der von der Sonne vanillegelb bemalten Kornfelder.
Du breitest die Arme aus zum Sonnengruß und lächelst der Sonne zu.
Die Sonne, begleitet von einem sanften Sommerwind, antwortet dir mit einem freundlich warmen Streicheln.
Es ist, als küsste sie deine Stirn, dein Gesicht, deinen Körper, deine Arme und deine Beine.
Sanft. Zart. Warm.
Und sanft, zart, warm schlenderst du langsam den Weg entlang der Kornfelder auf die Bäume am Ende der Felder zu.
Ganz langsam und gemütlich gehst du und genießt die herrliche warme, bunte Sommerwelt rings um dich herum.
Auf deinem Weg bleibst du immer wieder stehen, verweilst, schaust zu, wie der Wind über die Felder streicht.
aus: Ein Sommerspaziergang
Alles ist Kunst. Täglich. ART-täglich
Unser ganzes Leben findet Platz in der Kunst – und hier im Blog in Gedichten der unterschiedlichsten Art.
Ich wünsche dir viel Freude damit! ❤
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