Kategorie: Sommergedicht

Der gemalte Tag

Der gemalte Tag
Kleines Sommergedicht 

Blumensträuß-chen.
Kaffeepäus-chen.
Himmelsblau und Sonnenschein.
Gartenräum-chen.
Urlaubsträum-chen.
So könnt’s Leben immer sein.
Liegestühl-chen.
Wohlgefühl-chen.
Ländlich’luft und Glockeng’läut.
Schwalbenschwänz-chen.
Grillentänz-chen.
So malt’ ich den Tag mir heut’.

© Elke Bräunling

Text + Illustration abstrakt Liegestuhl, Blumenstrauß, Sommerkulisse

 

Der Moment einer Sommernacht


Der Moment einer Sommernacht
Ein leises Atemholen

Grillen singen mit den Elfen der Nacht.
Weit schweben ihre Lieder,
die von alten Zeiten erzählen,
mit zarten Dunstschwaden über die Wiesen
und Kronen der alten Apfelbäume
bis hinauf zum Wald,
und die Erde, diese uralten Böden, atmen tief aus.
Für den Moment ist alles beim Alten und gut so.

© Elke Bräunling

Illustration Sommernacht mit Elfen, Grillen, Dunst

Sommertraum unterm Feigenbaum

Gedicht Unterm Feigenbaum


Sommertraum unterm Feigenbaum

Sommergedicht 

Ich saß oft unterm Feigenbaum
und träumte einen Sommertraum
von Sonne, Wärme, Blütenduft
und würzig frischer Abendluft.

Mein Traum dort unterm Feigenbaum,
ich träumt‘ ihn oft und lebt‘ ihn kaum.
Des Lebens Fülle lockte breit,
nur eines fehlte, das war Zeit.

So lief ich unterm Feigenbaum
ihm hinterher, dem Zaubertraum.
Er lag in Fesseln gut verschnürt …
… Von Freiheit hab ich nichts gespürt.

© Elke Bräunling

 

Der Giersch


Der Giersch
Gedicht über Gärtners Lieblingskraut

Nach dem Giersch musst du dich bücken,
seine Blüten darfst du pflücken,
sie zu einem Strauße binden
und ein Schmuckband darum winden.

Diesen Giersch, ’s ist nicht vermessen,
darfst du kochen und dann essen.
Wie Gemüse soll er schmecken.
Viel gibt’s mit ihm zu entdecken.

Er ist heilsam bei manch‘ Leiden,
dieses Kräutlein, das bescheiden
überall gern wachsen würde,
sehr zu Gärtners Last und Bürde.

Denn, so sagt man unumwunden,
dieser Giersch, er kostet Stunden,
Jahre oft, wenn du ihn jätest
und um sein Verschwinden bätest.

Giersch, er ist des Gärtners Fluche
und vergebens sind Versuche
dieses Kraut sanft zu vertreiben,
denn er liebt dich und wird bleiben.

© Elke Bräunling

Ein Märchen zum Giersch findest du hier:
Der Giersch und die Gartenblumen

illustration und Gedicht: Giersch, Kraut und Blüte

Rosentage

Foto Rosenstrauch an Hauswand

Die Rosen vor unserem Haus. Blühen sie nicht wundervoll?
Es ist in diesen Tagen alle Jahre wieder wie ein Märchen.
Dieser Rosenstrauch ist fast so alt wie das Haus – und er gibt nicht auf.
Ich bewundere ihn sehr und irgendwann werde ich ihn mit einem Gedicht unvergesslich machen.

Wenn du ein Rosengedicht suchst, findest du hier ein „Gespräch mit der ersten Rose“.

„… Ich glaub, das Röslein lacht mich an,
es klingt fast wie ein „Dankeschön“.
Es zieht mich fest in seinen Bann
und ich bleib lang noch bei ihm stehn.“

Der liebe Balz hat dazu dieses wunderschöne Lied geschrieben:

(Text Elke Bräunling Musik Balz Burch)

 

 

Sommerregentropfenlied


Sommerregentropfenlied
Fröhliches Kinderlied

Regentropfen tropfen, klopfen,
wenn die Sonne Pause macht,
Tropfen von den Köpfen tropfen,
und der Sommer feixt und lacht.

Regentropfen tropfen, klopfen
prasselnd laut auf jedes Dach,
dass man meint, sie würden hopsen.
Und gleich ist man fit und wach.

Was macht man an Sommertagen,
wenn’s regennass ans Fenster klopft?
Was soll man dazu auch schon sagen,
wenn es ständig pladdert, tropft?

Sag nichts! Beschließe auch zu lachen.
Lachen treibt die Wolken weg.
Lass das Wetter einfach machen.
Sonnenschein lugt bald ums Eck.

© Elke Bräunling


Dazu hat Balz Burch ein sehr fröhliches Tropfentropfentropfenlied komponiert. Lausche!
(Text von Elke Bräunling und Musik von Balz Burch)


Keine Bange! Dein Klick auf das Lied führt dich nicht zu Youtube, aber er zählt dort, und das hilft mir sehr, den noch kleinen Kanal von Elkeskindergeschichten dort bekannter zu machen. 🌺🙏🏻

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Summsibill, die kleine Grille

Illustration Grillenkonzert auf der Wiese

Summsibill, die kleine Grille
Fröhliches Grillengedicht und -lied für Kinder

Summsibill, die kleine Grille,
singt ihr Liedchen jeden Tag
fröhlich in der Sommerstille
stundenlang, weil sie es mag.

Jeder möcht’ der Grille lauschen,
weil ihr Zirpen so gefällt
mittendrin im Gräserrauschen
in der Blütenwiesenwelt.

Grillenfreunde werden munter,
singen mit ihr laut im Chor,
ausgelassen, bunt und bunter
ihre Sommerlieder vor.

Froh geht’s zu beim Grillensingen.
Bis tief in die Nacht hinein
hör’n wir Wiegenlieder klingen
heimelig im Mondenschein.

Schön ist dieses Sommerleben
mit der Grille Summsibill
Sie und ihre Freunde geben
Sommerfreude uns so viel.

Nach Belieben
Refrain

Sumsi, Sumsi, Sumsisum,
Sing dein Lied! Summ! Summ!
Summ! Summ!
Kleine Grille, sing uns vor
mit deinem Grillenchor.
Summ! Summ!
Sumsisum …..

© Elke Bräunling

Grillenzeit

Grillenzeit
Kleines Sommergedicht

Draußen, die Grillen, sie sind wieder da
zum ersten Mal hör ich sie in diesem Jahr
auf Wiesen und Wegen bis hin zum Wald.
Wie fröhlich ihr Singen doch zu mir hallt!

Ich liebe ihr Zirpen, es geht mir nah
tief in meiner Seele, lebendig und wahr.
Sie bringen die Lieder des Sommers zu mir,
meine Freunde, die Grillen, lieblich Getier.

Ihr Musizieren erinnert charmant
an frühere Zeiten und wir Hand in Hand.
Romantisch die Nächte, Gefühlseligkeit –
und unbesiegbar für uns die Zeit.

© Elke Bräunling

 

Illustration Pärchen im abendlichen Feld, Grillen spielen Konzert

Bitte an den Sommer – Regenwettergedicht

Bitte an den Sommer *
Regenwettergedicht für Kinder –

Regentropfen
rege tropfen
pausenlos aufs Land.
Regenschauer
schaurig schauern
hell im Tropfenband.

Sommerwetter,
sei doch netter!
Gönn dir auch mal Ruh!
Keine Plage.
Sonnentage.
Die gehörn dazu.

Lieber Sommer!
Blitz und Donner
schränk ein bisschen ein.
Gibt uns Segen!
Keinen Regen.
Schenk uns Sonnenschein!

Bitte. Danke.

© Elke Bräunling

Sommer im Wald


Sommer im Wald 
Sommergedicht

Sommer im Wald!
Das ist Beeren pflücken,
nach Blumen sich bücken
und staunen, genießen,
und lümmeln auf Wiesen.
Die Waldwelt neu finden
und Laubkränze binden,
die Stille bestaunen,
das Flüstern und Raunen
der Geister, der vielen,
die kichern und spielen
und Späße aushecken,
um dich zu erschrecken.
Die Elfen besuchen,
im Schatten der Buchen
mit ihnen träumen
und ruhn unter Bäumen
und noch andere Sachen
kannst im Wald du entdecken …
und machen.

© Elke Bräunling

Illustration und Gedicht - Waldidyll, Bäume, Gräser

Ein schattiges Plätzchen

Ein schattiges Plätzchen *
Gedicht – Licht und Schatten –

Man sitzt im Schatten nicht versteckt.
Nur etwas fern vom Rampenlicht
bleibt man dort meist auch kaum entdeckt.
Wer Ruhe sucht, den stört das nicht.

Sanft weht der Wind durchs dichte Laub,
ein Zweig zuckt leis, ein Käfer brummt
und in der Luft tanzt Pollenstaub.
Die laute Welt ringsum verstummt.

Der Schatten fragt nicht, nimmt uns her
in seine Arme, ganz diskret.
Und wer dort sitzt, begreift oft mehr
als das, was laut durchs Leben weht.

© Elke Bräunling

#Juniverse2025 – schattig

Ein besonderer Ort

Ein besonderer Ort *
Kleine Poesie auf der Waldlichtung –

Die kleine Lichtung, der besondere Ort,
umgeben von Bäumen, die schweigend hier stehn
wie höfliche Nachbarn, die ohne ein Wort
dich aufnehmen in den Zirkel der Feen
zum Verweilen, zum Träumen, zum Stelldichein,
um mit deiner Liebsten allein hier zu sein.

Die Grashalme flüstern nur ein bisschen zu laut,
wenn man verstohlen sich küssen will,
Lichtflimmer verirren sich wirr auf der Haut
und irgendwie riecht es nach Sonntagsidyll.
Ein kleines Glück, das der Augenblick schreibt.
Es reicht für ein Lächeln, das flüchtig nur bleibt.

© Elke Bräunling

#juniverse2025 – Lichtung

Mondfest im Wald

Mondfest im Wald *
Ein Gedicht für Kinder, die wissen, dass der Mond manchmal schmunzelt –

Der Mond gleicht einem Lampion,
den wohl ein Kind vergessen hat.
Von seinem großen Wolkenthron
strahlt er im Wald auf jedes Blatt.

Er blinzelt keck durchs Tannenzelt
und lockt die Tiere an zum Fest
mit seinem hellen Lichterschein,
der keinen heute schlafen lässt.

Schon kommt der Dachs im Walzerschritt,
das Mäuslein hüpft vor lauter Lust.
Die Eule ruft: „Jetzt tanzt doch mit!“
Der Fuchs poliert sich stolz die Brust.

Der Igel rollt sich kugelrund
und wird zum Ball. Hurra, er lacht!
Frau Wildschein tut mit Grunzen kund,
dass sie sich heute schick gemacht.

Der Frosch quäkt laut: „Jetzt tanzt das Reh!“
Und wirklich, da, es dreht sich sacht
im Glanz von Moos und Silberlicht
ein Waldballett zur Mondennacht.

Das Fest geht lang und es ist toll
und könnte ewig weitergehn.
Da sprach der Mond: „Ich fühl mich voll
Zufriedenheit, doch ich muss gehn.“

Schnell bläst er noch die Lichter aus
und zieht zum Abschied seinen Hut,
Dann kichert er und eilt hinaus
dem Tag voraus – und alles ruht.

© Elke Bräunling

#juniverse2025 – Mondnacht

Reihe „Waldgedichte“