Kategorie: Sommergedicht

Sommerregentropfenlied


Sommerregentropfenlied
Fröhliches Kinderlied

Regentropfen tropfen, klopfen,
wenn die Sonne Pause macht,
Tropfen von den Köpfen tropfen,
und der Sommer feixt und lacht.

Regentropfen tropfen, klopfen
prasselnd laut auf jedes Dach,
dass man meint, sie würden hopsen.
Und gleich ist man fit und wach.

Was macht man an Sommertagen,
wenn’s regennass ans Fenster klopft?
Was soll man dazu auch schon sagen,
wenn es ständig pladdert, tropft?

Sag nichts! Beschließe auch zu lachen.
Lachen treibt die Wolken weg.
Lass das Wetter einfach machen.
Sonnenschein lugt bald ums Eck.

© Elke Bräunling


Dazu hat Balz Burch ein sehr fröhliches Tropfentropfentropfenlied komponiert. Lausche!
(Text von Elke Bräunling und Musik von Balz Burch)


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Summsibill, die kleine Grille

Illustration Grillenkonzert auf der Wiese

Summsibill, die kleine Grille
Fröhliches Grillengedicht und -lied für Kinder

Summsibill, die kleine Grille,
singt ihr Liedchen jeden Tag
fröhlich in der Sommerstille
stundenlang, weil sie es mag.

Jeder möcht’ der Grille lauschen,
weil ihr Zirpen so gefällt
mittendrin im Gräserrauschen
in der Blütenwiesenwelt.

Grillenfreunde werden munter,
singen mit ihr laut im Chor,
ausgelassen, bunt und bunter
ihre Sommerlieder vor.

Froh geht’s zu beim Grillensingen.
Bis tief in die Nacht hinein
hör’n wir Wiegenlieder klingen
heimelig im Mondenschein.

Schön ist dieses Sommerleben
mit der Grille Summsibill
Sie und ihre Freunde geben
Sommerfreude uns so viel.

Refrain
Sumsi, Sumsi, Sumsisum,
Sing dein Lied! Summ! Summ!
Summ! Summ!
Kleine Grille, sing uns vor
mit deinem tollen Grillenchor.
Summ! Summ!
Sumsisum …..

© Elke Bräunling

Hier gibt es nun ganz neu das Lied vom Summsibill, komponiert von Balz Burch


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Grillenzeit

Grillenzeit
Kleines Sommergedicht

Draußen, die Grillen, sie sind wieder da
zum ersten Mal hör ich sie in diesem Jahr
auf Wiesen und Wegen bis hin zum Wald.
Wie fröhlich ihr Singen doch zu mir hallt!

Ich liebe ihr Zirpen, es geht mir nah
tief in meiner Seele, lebendig und wahr.
Sie bringen die Lieder des Sommers zu mir,
meine Freunde, die Grillen, lieblich Getier.

Ihr Musizieren erinnert charmant
an frühere Zeiten und wir Hand in Hand.
Romantisch die Nächte, Gefühlseligkeit –
und unbesiegbar für uns die Zeit.

© Elke Bräunling

 

Illustration Pärchen im abendlichen Feld, Grillen spielen Konzert

Bitte an den Sommer – Regenwettergedicht

Bitte an den Sommer *
Regenwettergedicht für Kinder –

Regentropfen
rege tropfen
pausenlos aufs Land.
Regenschauer
schaurig schauern
hell im Tropfenband.

Sommerwetter,
sei doch netter!
Gönn dir auch mal Ruh!
Keine Plage.
Sonnentage.
Die gehörn dazu.

Lieber Sommer!
Blitz und Donner
schränk ein bisschen ein.
Gibt uns Segen!
Keinen Regen.
Schenk uns Sonnenschein!

Bitte. Danke.

© Elke Bräunling

Sommer im Wald


Sommer im Wald 
Sommergedicht

Sommer im Wald!
Das ist Beeren pflücken,
nach Blumen sich bücken
und staunen, genießen,
und lümmeln auf Wiesen.
Die Waldwelt neu finden
und Laubkränze binden,
die Stille bestaunen,
das Flüstern und Raunen
der Geister, der vielen,
die kichern und spielen
und Späße aushecken,
um dich zu erschrecken.
Die Elfen besuchen,
im Schatten der Buchen
mit ihnen träumen
und ruhn unter Bäumen
und noch andere Sachen
kannst im Wald du entdecken …
und machen.

© Elke Bräunling

Illustration und Gedicht - Waldidyll, Bäume, Gräser

Ein schattiges Plätzchen

Ein schattiges Plätzchen *
Gedicht – Licht und Schatten –

Man sitzt im Schatten nicht versteckt.
Nur etwas fern vom Rampenlicht
bleibt man dort meist auch kaum entdeckt.
Wer Ruhe sucht, den stört das nicht.

Sanft weht der Wind durchs dichte Laub,
ein Zweig zuckt leis, ein Käfer brummt
und in der Luft tanzt Pollenstaub.
Die laute Welt ringsum verstummt.

Der Schatten fragt nicht, nimmt uns her
in seine Arme, ganz diskret.
Und wer dort sitzt, begreift oft mehr
als das, was laut durchs Leben weht.

© Elke Bräunling

#Juniverse2025 – schattig

Ein besonderer Ort

Ein besonderer Ort *
Kleine Poesie auf der Waldlichtung –

Die kleine Lichtung, der besondere Ort,
umgeben von Bäumen, die schweigend hier stehn
wie höfliche Nachbarn, die ohne ein Wort
dich aufnehmen in den Zirkel der Feen
zum Verweilen, zum Träumen, zum Stelldichein,
um mit deiner Liebsten allein hier zu sein.

Die Grashalme flüstern nur ein bisschen zu laut,
wenn man verstohlen sich küssen will,
Lichtflimmer verirren sich wirr auf der Haut
und irgendwie riecht es nach Sonntagsidyll.
Ein kleines Glück, das der Augenblick schreibt.
Es reicht für ein Lächeln, das flüchtig nur bleibt.

© Elke Bräunling

#juniverse2025 – Lichtung

Mondfest im Wald

Mondfest im Wald *
Ein Gedicht für Kinder, die wissen, dass der Mond manchmal schmunzelt –

Der Mond gleicht einem Lampion,
den wohl ein Kind vergessen hat.
Von seinem großen Wolkenthron
strahlt er im Wald auf jedes Blatt.

Er blinzelt keck durchs Tannenzelt
und lockt die Tiere an zum Fest
mit seinem hellen Lichterschein,
der keinen heute schlafen lässt.

Schon kommt der Dachs im Walzerschritt,
das Mäuslein hüpft vor lauter Lust.
Die Eule ruft: „Jetzt tanzt doch mit!“
Der Fuchs poliert sich stolz die Brust.

Der Igel rollt sich kugelrund
und wird zum Ball. Hurra, er lacht!
Frau Wildschein tut mit Grunzen kund,
dass sie sich heute schick gemacht.

Der Frosch quäkt laut: „Jetzt tanzt das Reh!“
Und wirklich, da, es dreht sich sacht
im Glanz von Moos und Silberlicht
ein Waldballett zur Mondennacht.

Das Fest geht lang und es ist toll
und könnte ewig weitergehn.
Da sprach der Mond: „Ich fühl mich voll
Zufriedenheit, doch ich muss gehn.“

Schnell bläst er noch die Lichter aus
und zieht zum Abschied seinen Hut,
Dann kichert er und eilt hinaus
dem Tag voraus – und alles ruht.

© Elke Bräunling

#juniverse2025 – Mondnacht

Reihe „Waldgedichte“

 

Salat für die kleine Schnecke

Illustration und Gedicht - Gärtnerin, Salatbeeg, schnecke

Salat für die kleine Schnecke 
Sommerliches Schneckengedicht für Kinder

Eine kleine dicke Schnecke
kriecht behäbig um die Ecke.
Sie ist hungrig und sie hat
Appetit auf viel Salat.

Das ist ihre Lieblingsspeise,
und drum geht sie auf die Reise
zum Salatbeet von Frau Klein,
denn dort duftet’s köstlich fein.

Noch zwölf Meter muss sie kriechen,
den Salat kann sie schon riechen,
doch da steht Frau Klein vor ihr
und sagt: „Hallo, Schneckentier!

Warum kommst du hier gekrochen.
Hast du den Salat gerochen
und bist zu Besuch bei mir?
Ein paar Blättchen pflück ich dir.“

Das Schnecklein strahlt, bedankt sich leis.
Es freut sich, weil es jetzt nun weiß:
Man kann satt und glücklich sein
hier im Garten von Frau Klein.

© Elke Bräunling

Ein PDF mit den Liednoten zum Download findest du hier:
Salat für die kleine Schnecke

Hier kannst du dir das Lied von der kleine Schnecke im Salatbeet anhören. Der liebe Balz Burch hat dazu eine wunderschöne kleine Schneckenmusik komponiert.
(Text: Elke Bräunling Musik: Balz Burch)


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Der Sommerbrief

Illustration Mädchen sitzt auf Gras und liest einen Brief. Sonnenschein.

Der Sommerbrief 
Kindergedicht zum Sommeranfang 

Ein Brieflein kam im Morgentau
und lag still da auf grünem Klee.
Es duftete nach Sonnenschein
als kleiner Gruß der Sommerfee.

„Ich bin’s, der Sommer“, stand darin.
„Ich bring euch bald die warme Zeit.
Die Früchte weck ich auf dem Feld
und bring euch Spaß und Fröhlichkeit.

Genießt das Leben! Freut euch! Nun
beginnt die schönste Zeit im Jahr.“
Und alle lasen, was geschrieben –
der Sommer, ja, er war schon nah.

© Elke Bräunling

Der kleine gelbe Schmetterling und das Glitzerding

Der kleine gelbe Schmetterling und das Glitzerding *
Fröhliches Schmetterlingsgedicht für Kinder –

Ein kleiner gelber Schmetterling,
der sah im Park ein Glitzerding
und staunte: „Was glänzt hier so schön?
Das muss ich mir genau ansehn.“

Schnell flog er auf den Fremden zu,
doch der bewegte sich: „Nanu!“,
rief unser Schmetterling erregt.
„Ein fremdes Ding, das sich bewegt?“

Da kichert’ es vom Himmel hell:
„Ich bleibe nie an einer Stell!
Dies wäre nämlich eine Qual,
für mich, den kleinen Sonnenstrahl.“

Der Schmetterling, der lachte auch
und setzte sich auf einen Strauch
genau ins Glitzerlicht hinein,
umarmt vom hellen Sonnenschein.

© Elke Bräunling

Sonnenblumenblütenmeer

Sonnenblumenblütenmeer *
Kindergedicht Sonnenblumen/Sonnenblumenlied –

Lass uns Sonnenblumen malen,
die in hellen Farben strahlen,
Blütenköpfe, üppig, schwer
im Sonnenblumenblütenmeer.

Ihre Blüten sehn wir immer,
sie blühn nun in unserm Zimmer
an den Wänden golden hell
und leuchtend bunt in Aquarell.

Und an dunklen Wintertagen
müssen wir uns nicht beklagen,
denn die Blütensonne scheint,
auch wenn der Himmel Flöckchen weint.

© Elke Bräunling

Das ewige Sehnen


Das ewige Sehnen *
Gedicht zum Sommerende –

Der Sommer schleicht sich leise fort.
Er streicht den Abschiedsschmerz
aus seiner Zeit, stumm, ohne Wort.
Ich winke. Traurig weint mein Herz.

Er nimmt all die Gedanken mit
an Sonnenseligkeit
und schreitet fort mit schnellem Schritt,
lässt uns zurück in unsrer Zeit.

Ihm folgt das Licht. Die Sonne zieht
die Schatten endlos lang.
Es scheint, als ob sie zögernd flieht
in einem steten Drang.

Es ist ein Abschied nur auf Zeit.
Im Herzen bleibt er da,
versteckt im warmen Sehnsuchtskleid,
und ist uns immer nah.

© Elke Bräunling

 

Dieses schöne, sehnsuchtsvolle Lied hat Balz Burch geschrieben.

(Text von Elke Bräunling und Musik von Balz Burch)

Sommerregen in den Bergen

Sommerregen in den Bergen *
Kindergedicht

Sommerregen. Leise gurgeln
kleine Bäche flink zum Tal
durch die Wiesen, über Wege
weiter abwärts, sanft und rege,
hörst du ihr beständig’ Murmeln.
Lausche ihnen einfach mal,
wie sie über Steine springen,
es klingt wie ein leises Singen,
so, als hätten sie viel Spaß.
Später träumen sie: „Schön war`s!“

© Elke Bräunling