Hallo Tag!
Golden ist die Welt draußen. Im Licht der Morgensonne wirken die Blätter der Bäume ringsum, als seien sie von gelben Schleiern umhüllt.
Ich weiß, das wird sich ändern, sobald der Tag die Regie übernimmt und die Luft zu flirren beginnt. Ein Sommersonnentag also. So hoffe ich zumindest. Ich werde ihn genießen.
Jetzt aber klettere ich erst einmal auf einen Baum.
Wie bitte?
Nun gut. Im übertragenen Sinne. „Es gibt kein Verbot für alte Weiber, in die Bäume zu klettern“, sagte Astrid Lindgren an ihrem 80. Geburtstag.
Recht hatte sie.
Also los!
Wer klettert mit?
Die Rosen vor unserem Haus. Blühen sie nicht wundervoll?
Es ist in diesen Tagen alle Jahre wieder wie ein Märchen.
Dieser Rosenstrauch ist fast so alt wie das Haus – und er gibt nicht auf.
Ich bewundere ihn sehr und irgendwann werde ich ihn mit einem Gedicht unvergesslich machen.
„… Ich glaub, das Röslein lacht mich an,
es klingt fast wie ein „Dankeschön“.
Es zieht mich fest in seinen Bann
und ich bleib lang noch bei ihm stehn.“
Der liebe Balz hat dazu dieses wunderschöne Lied geschrieben:
Ahnenklang Gedicht und Lied vom Flüstern der alten Steine
Stell dir vor, die alten Steine
wär’n lebendig in der Nacht
und sie können von den Seelen,
die hier lebten, viel erzählen,
in der alten edlen Pracht.
Und sie zeigten all die Schätze,
die es gab im diesem Land.
Sie erinnerten an Plätze,
und verschlung’ne Wegenetze,
wo einst unser Anfang stand.
Alte Worte, Lieder, Mythen.
Von Legenden sprächen sie
und Gefühlen, die einst glühten,
Zauberkräfte, die erblühten
tief in eherner Magie.
Sie erzählten von den Qualen
und den Kräften, die im Land
hoffnungsfroh mit Ritualen
in schier abertausend Malen
hielten wie ein festes Band.
Und sie würden flehen, bitten,
zu erhalten die Kultur,
die uns in den Kämpfen mitten
all der Zeiten fast entglitten
für den schnöden Mammon nur.
Frieden braucht’s, sie zu erhalten
für die gute bessre Zeit.
Sie erinnern an die alten
einstig gütigen Gestalten
heute bis zur Ewigkeit.
Refrain:
Alle Zeiten. Ewigkeiten.
In der Seelen Nachtgesang
helle Saiten, Himmelweiten
tief in uns im Ahnenklang.
Alle Zeiten.
Ewigkeiten.
Ewigkeiten …
Die Taglilien vorm Haus.
Jeden Morgen pflücke ich ihre welken Blüten ab.
Sie sehen aus wie kleine zusammengeknüllte Taschentücher.
Manche Blüten öffnen sich gerade erst.
Andere beginnen schon zu welken.
Nur einen Tag dauert ihr großes Leuchten. Dann ist ihr Sommer vorbei.
Warum nur einen Tag?, denke ich.
Dann entdecke ich die nächsten Knospen.
Und plötzlich wirkt die Vergänglichkeit ein bisschen weniger traurig.
Dazu hat Balz Burch ein sehr fröhliches Tropfentropfentropfenlied komponiert. Lausche! (Text von Elke Bräunling und Musik von Balz Burch)
Keine Bange! Dein Klick auf das Lied führt dich nicht zu Youtube, aber er zählt dort, und das hilft mir sehr, den noch kleinen Kanal von Elkeskindergeschichten dort bekannter zu machen. 🌺🙏🏻
Summsibill, die kleine Grille Fröhliches Grillengedicht und -lied für Kinder
Summsibill, die kleine Grille,
singt ihr Liedchen jeden Tag
fröhlich in der Sommerstille
stundenlang, weil sie es mag.
Jeder möcht’ der Grille lauschen,
weil ihr Zirpen so gefällt
mittendrin im Gräserrauschen
in der Blütenwiesenwelt.
Grillenfreunde werden munter,
singen mit ihr laut im Chor,
ausgelassen, bunt und bunter
ihre Sommerlieder vor.
Froh geht’s zu beim Grillensingen.
Bis tief in die Nacht hinein
hör’n wir Wiegenlieder klingen
heimelig im Mondenschein.
Schön ist dieses Sommerleben
mit der Grille Summsibill
Sie und ihre Freunde geben
Sommerfreude uns so viel.
Refrain
Sumsi, Sumsi, Sumsisum,
Sing dein Lied! Summ! Summ!
Summ! Summ!
Kleine Grille, sing uns vor
mit deinem tollen Grillenchor.
Summ! Summ!
Sumsisum …..
Hier gibt es nun ganz neu das Lied vom Summsibill, komponiert von Balz Burch
Keine Bange! Dein Klick in dieses Fenster führt dich nicht zu Youtube, aber er zählt dort, und das hilft mir sehr, den sehr kleinen YT-Kanal von Elkeskindergeschichten und diese Geschichte dort bekannter zu machen.
Herzlichen Dank für deine Mithilfe. 🌺🙏🏻
Draußen, die Grillen, sie sind wieder da
zum ersten Mal hör ich sie in diesem Jahr
auf Wiesen und Wegen bis hin zum Wald.
Wie fröhlich ihr Singen doch zu mir hallt!
Ich liebe ihr Zirpen, es geht mir nah
tief in meiner Seele, lebendig und wahr.
Sie bringen die Lieder des Sommers zu mir,
meine Freunde, die Grillen, lieblich Getier.
Ihr Musizieren erinnert charmant
an frühere Zeiten und wir Hand in Hand.
Romantisch die Nächte, Gefühlseligkeit –
und unbesiegbar für uns die Zeit.
Sommer im Wald!
Das ist Beeren pflücken,
nach Blumen sich bücken
und staunen, genießen,
und lümmeln auf Wiesen.
Die Waldwelt neu finden
und Laubkränze binden,
die Stille bestaunen,
das Flüstern und Raunen
der Geister, der vielen,
die kichern und spielen
und Späße aushecken,
um dich zu erschrecken.
Die Elfen besuchen,
im Schatten der Buchen
mit ihnen träumen
und ruhn unter Bäumen
und noch andere Sachen
kannst im Wald du entdecken …
und machen.
Das Dickicht hat, wie manche Leut’,
viel Grün im Kopf. Ein Labyrinth.
Steckt man tief drin, dass man’s bereut,
fragt man verwirrt, wo Wege sind.
Man sieht nicht weit, doch hört man viel.
Ein Schnaufen hier, ein Wispern dort.
Ein falscher Schritt. Wo ist das Ziel?,
fragt man und wünscht sich ganz weit fort.
Man sucht den Ausgang und entdeckt
was völlig andres, gut versteckt.
Alles ist Kunst. Täglich. ART-täglich
Unser ganzes Leben findet Platz in der Kunst – und hier im Blog in Gedichten der unterschiedlichsten Art.
Ich wünsche dir viel Freude damit! ❤
Alles ist Kunst. Täglich. ART-täglich Unser ganzes Leben findet Platz in der Kunst – und hier im Blog in Gedichten der unterschiedlichsten Art.
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