Der Tag ist schön, die Sonne strahlt
vom Himmel, der tiefblau bemalt
mit Wölkchen, die wie Zuckerschaum
sehr niedlich spielen weit am Saum.
Der Sommer gibt sein Bestes heut,
als ob er kühn sein Ende scheut
und schickt dem Land viel heiße Luft,
vermischt mit süßem Früchteduft.
„Bald bin ich weg! Genießt die Zeit!
Hier riecht’s nach Herbst. Es ist soweit“,
ruft er mit Wehmut tief im Klang,
„und ich geh bald den letzten Gang
aus meiner Welt für dieses Jahr,
in dem ich lang genug nun war.
Der Mensch ist müd’ und voller Weh
und hofft, dass ich nun endlich geh.“
So spricht er und schaut übers Land,
hält noch die Sonne in der Hand.
Ein lachend und ein weinend Herz,
geprägt von leisem Abschiedsschmerz.
Refrain
Nun endet bald die Sommerglut.
Sie tut so manchem nicht mehr gut.
Die Herbstzeit naht, der Sommer geht,
weil unsre Welt sich weiterdreht.
Der eine seufzt, der andre lacht,
ein Zeitenschnitt ist nun gemacht.
Adieu und tschüss, du Sommerglück …
und komm im nächsten Jahr zurück.
Blumensträuß-chen.
Kaffeepäus-chen.
Himmelsblau und Sonnenschein.
Gartenräum-chen.
Urlaubsträum-chen.
So könnt’s Leben immer sein.
Liegestühl-chen.
Wohlgefühl-chen.
Ländlich’luft und Glockeng’läut.
Schwalbenschwänz-chen.
Grillentänz-chen.
So malt’ ich den Tag mir heut’.
Mittsommer!
Weiße Nächte!
Morgenrot und Abendrot!
Niemals ganz vereint
und ewig nah dem Tod,
berüh’rn sie sich einmal im Jahr.
Mittsommer!
Weiße Nacht!
Einmal nur.
Wir sind uns
nah!
Mittsommer!
Grillen singen mit den Elfen der Nacht.
Weit schweben ihre Lieder,
die von alten Zeiten erzählen,
mit zarten Dunstschwaden über die Wiesen
und Kronen der alten Apfelbäume
bis hinauf zum Wald,
und die Erde, diese uralten Böden, atmen tief aus.
Für den Moment ist alles beim Alten und gut so.
Sommer im Wald!
Das ist Beeren pflücken,
nach Blumen sich bücken
und staunen, genießen,
und lümmeln auf Wiesen.
Die Waldwelt neu finden
und Laubkränze binden,
die Stille bestaunen,
das Flüstern und Raunen
der Geister, der vielen,
die kichern und spielen
und Späße aushecken,
um dich zu erschrecken.
Die Elfen besuchen,
im Schatten der Buchen
mit ihnen träumen
und ruhn unter Bäumen
und noch andere Sachen
kannst im Wald du entdecken …
und machen.
Hier kannst du dir das Lied von der kleine Schnecke im Salatbeet anhören. Der liebe Balz Burch hat dazu eine wunderschöne kleine Schneckenmusik komponiert.
(Text: Elke Bräunling Musik: Balz Burch)
Keine Bange! Dein Klick auf das Lied führt dich nicht zu Youtube, aber er zählt dort, und das hilft mir sehr, den noch kleinen Kanal von Elkeskindergeschichten dort bekannter zu machen. 🌺🙏🏻
Sommerregen. Leise gurgeln
kleine Bäche flink zum Tal
durch die Wiesen, über Wege
weiter abwärts, sanft und rege,
hörst du ihr beständig’ Murmeln.
Lausche ihnen einfach mal,
wie sie über Steine springen,
es klingt wie ein leises Singen,
so, als hätten sie viel Spaß.
Später träumen sie: „Schön war`s!“
Alles ist Kunst. Täglich. ART-täglich
Unser ganzes Leben findet Platz in der Kunst – und hier im Blog in Gedichten der unterschiedlichsten Art.
Ich wünsche dir viel Freude damit! ❤
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