Kategorie: Allgemein

Kleine Abendspielerei

Hallo, liebes Blog!
Anwesend.
Ich bin noch da, irgendwie … und in (Arbeits-)Gedanken doch ganz woanders in einer ganz anderen Zeit, was meine kleine bildhafte „Abendspielerei“ unschwer erkennen lässt.
Das wollte ich dir nur sagen, liebes vernachlässigtes Blog und auch Euch, Euch lieben vernachlässigten Bloggästen.
Ich gelobe Besserung, wenn sie mich loslässt, jene andere Zeit …

 

 

Die Farben der Träume

Jedes Wetter ist schön und hat seine Reize – und Träume. Lasst es uns nicht vergessen in diesen Tagen der Regenschleier und grauen Wolken.

Einen wundervollen Sommeranfang und viele Träume wünsche ich Euch,
mit einem Augenzwinkern 😉

Und es steigt aus dem Tal eine Wolke empor,

eine Wolke aus Farben. Sie trägt uns weit fort
hoch über die Bäume in den Himmel hinauf,
um die Farben der Träume zu lernen.
Ich folge,
lass mich tragen
von Wolken und vom Wind.
Wohin, mag man sich fragen.
Vielleicht, wo Träume Freunde sind?

 

 Regenbogentraum

 

Social Media

Immer mehr habe ich das Gefühl, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen.
Immer mehr habe ich das Gefühl, es werde von immer mehr Seiten auf mich eingeredet:
„Hab Zeit!“ „Hör mir zu!“ „Registriere dich!“ „Tritt ein!“ „Ultimativ!“ „Zwingend!“ „Erforderlich!“ „Must have!“ „Flüstere mit!“ „Heute schon geyoutubed?“ „Xing Xing, komm sing!“ „Facebooke mich! Ich will dein Freund sein!“ „Hallooo, ich bin dein Twittergeist!“ „Höre zu und ………..“
Pssst!
RUHE!
Schweigt still!

Ehrlich, dieses Zuviel an Social Media wird mir lästig. Es raubt meine Zeit, erscheint mir oft sinnlos, überflutet meine Sinne, zwingt mich zu unnötigen Grübeleien, erfordert ewige Präsenz.

Ehrlich, muss ich das haben?

Ehrlich?
Nein, ich glaube, ich muss es nicht (mehr) haben, und so widme ich dieses Wochenende einem anderen Ende, nein, vielen anderen Enden respektive BeENDigungen von Mitgliedschaften in div. Foren, Flüstereien, Netzwerken und all dem.
Schreiben und Malen und Musik machen und Bloggen und Fotografieren und Laufen und Yoga und Madame La Jolie (*wuff wau*) machen viel viel mehr Spaß.

Pssst, Ihr Stimmen da!
Man muss nicht auf allen Hochzeiten tanzen, nein, man kann es nicht, denn sonst bleibt vieles Wichtige auf der Strecke.
Also schweigt still, Ihr Social Media-Verführer!
Pssst!

Gelb gelacht

„Sonne, wo bist du?“, rufe ich auf die Straße hinaus.
„Hier!“, antwortet ein dünnes Stimmchen.
Es klingt fröhlich und ein bisschen atemlos und ich sehe in die funkelnden Augen des kleinen Mädchens, das einen quietschgelben Regenschirm in der Hand hält und singend um die Regenpfützen tanzt. Es winkt mir zu und lacht.
Ich lache zurück.

Die bunte Stunde

Mit Märchenfarben Bilder malen,

Kinderaugen sehn, die strahlen,

schnell dazu eine Geschichte

und eins, zwei, drei, vier Gedichte,

und ein Gast, die bunte Stunde,

ist heut mit der Zeit im Bunde,

schaut uns still beim Freuen zu …

Sonntagsfreuden. Sonntagsruh.

Liebe auf den ersten Blick

„Es war Liebe auf den ersten Blick. Schon als ich aus dem Auto stieg und vor ihm stand, spürte ich, wie meine Knie weich wurden, mein Herz bis zum Halse schlug und wie die seit langem in Tiefschlaf versunkenen Schmetterlinge in meinem Bauch einen Rock´n Roll tanzten.
Ich war verknallt wie nie zuvor in meinem Leben. Meine Beine zitterten, als ich die schmale Dorfstraße überquerte. Fahrig tastete ich nach der rostigen Türklinke der kleinen Gartenpforte. Sie bewegte sich nicht.
Der Einlass zu meinem Traumhäuschen blieb mir versagt. Ich seufzte. Wie sollte es auch anders sein? Pechmarie scheiterte an einem verschlossenen Gartentürchen.
Mit klopfendem Herzen starrte ich meine erste wirklich große Liebe an. Wie sehr doch dieses leicht verfallene Bauernhäuschen mit seinem alten Gefache, den schiefen Fenstern, der verwitterten Holztür und dem verwilderten Vorgarten dem Haus meiner Träume ähnelte! Nur ein paar Schönheitsreparaturen, und wir konnten einziehen. Ich war mir auf Anhieb sicher: dieses Haus sollte es sein – das oder keines…“

Hach ja!
So fing er an, einer meiner längst vergessenen, heute Nacht im Textordner“chaos“ wieder gefundenen ChicLit-Romane.
Ob ich ihn noch einmal zum Leben erwecken soll?
Hach ja!
*seufz*
:-)))

 

Jubiläum !!! ???

Zweiter Bloggeburtstag und ein kleines Blogjubiläum mit 500.000 Aufrufen in zwei Jahren „feiere“ ich gerade im Blog „Fantasiereisen“.
Nein, die Zahl liegt sogar noch etwas darüber, nämlich mit jetzigem Stand 500.874 !!!
Toll!
Toll?
Nein, nicht toll.
In der ganzen Zeit nämlich gab es ganze 11 (in Großbuchstaben ELF) Kommentare von ca. 2/3 Erst- und 1/3 Dauerbesuchern (auch laut Statistik).
Das fühlt sich für mich nicht gut an.
Ich habe das Blog vor einigen Tagen geschlossen.
Seither bekomme ich auf einmal viele Mails und Kommentare (die ich nicht mehr freischalte), teils mit empörten und teils auch mit recht unhöflichen Worten.
Ich glaube, dazu schweige ich lieber …
Oder erwarte ich zu viel?

Wie auch immer: Wer meine Fantasiereisen dennoch lesen und mit ihnen arbeiten mag, findet sie hier in meiner neu begonnenen Buchreihe: Eine Fantasiereise für Dich!

   
BUCH: Eine Fantasiereise für Dich – SOMMER: Fantasiereisen und Geschichten  
EBOOK: Eine Fantasiereise für Dich – SOMMER Information

Zauberzeit

Filigran, leicht, duftig, zart … verführerisch.
Aber- und Abermillionen kleine Frühlingsbräute in froh-hoffender Erwartung.
Sie lieben diese Zeit.
Ich liebe sie auch.
Es ist die Zeit des Neuen, des Hoffens, und das in jeder Beziehung.
Es ist die schöne Zeit.
Frühling halt.
Zaubermai.
Zauberzeit.

Arschengel

Er ist nicht leicht zu zeichnen. Seltsam, denn eigentlich kennt ihn jeder und eigentlich hat jeder mit ihm – oder seinen vielen Arschengel-Kollegen –  zu tun. Auch ich.
Kennen gelernt allerdings habe ich ihn, d.h. den Begriff und den Tatbestand seiner Existenz, erst vor wenigen Tagen im Mailgespräch mit Kollegen. Sie kennen ihn auch. Sie haben ihn auch. Alle leben mit ihm und leiden unter ihm und seinem Tun.
Ja, es gibt ihn wirklich. Er ist ein Mensch, der uns auf den ersten Blick etwas Gemeines, Hässliches sagt oder entgegenbringt – und uns damit ungewollt, wenn erkannt, einen unschätzbaren Dienst erweist: nämlich Selbsterkenntnis. Erfunden hat ihn Robert Betz … und seitdem ich von seiner, des Arschengels Existenz weiß, versuche ich, ihn zu zeichnen. Seltsamerweise ähnelt meine Zeichenversuchen stets den Arschengeln, mit denen ich mich im Realleben hin und wieder plage.

Und?
Habt Ihr auch Eure Arschengel?

 

Ver-rückt

Ich bin ver-rückt.
Stehe neben mir zu einem Teil.
Wie ein Möbelstück ver-rückt eben.
Winke dem Teil, der normalerweise einigermaßen gescheit denken kann, lasch zu.
Gähne.
Höre dem gescheiten Teil zu bzw. tue so, als hörte ich zu und nicke wissend …
Er durchschaut mich, sieht mich tadelnd an.
Ich nicke wieder und … denke … an … nichts.
Muss man sich auch ab und an leisten können.
Nichts denken.
Wie gesagt.
Heute bin ich ver-rückt.
Stehe neben mir.
Der gescheite Teil will’s nicht begreifen.
Er verzieht düpiert das Gesicht.
Wie kann man nur so blöde sein?
Und was will die Autorin damit nun wirklich sagen? Sie ist FAUL heute und hängt faul im windgeschützten Sonneneckchen, liest sich durch Facebook, ein Fachbuch und einen Heidelberg-Krimi und winkt ab und an einem Vogel oder einem Drachenflieger oder einem Paraglider (oh, schreibt man das so? bin zu faul nachzuprüfen) zu.
Mal ehrlich, was wäre das Leben ohne solche – Faulpausentage?

 

Das neue "Kind"

Liebe Freunde meiner Fantasiereisen und -geschichten, liebe Blogbesucher!
Eure vielfachen Wünsche sind in Erfüllung gegangen:
Das erste Buch mit Fantasiereisen und Märchen, die zum Traumreisen anregen, ist erschienen.
Ganz unspektakulär und auch ganz ohne Illustrationen, dafür aber mit kleinen Arbeits- und Praxisanleitungen zu einem Teil der Texte.
Voller Freude präsentiere ich Euch heute das erste Werk einer kleinen Reihe der Fantasiereisen durch Tag und Jahr:
Eine Fantasiereise für Dich – FRÜHLING
Viel Spaß damit, schönes Träumen und viele viele nette Erlebnisse im Reich der Fantasie.
Herzlichst
Elke