Du fühlst dich wirr, dein Kopf ist voll
und wie in einem Tollhaus toll.
Gedanken schlagen sich fast tot
und da, schon siehst du nur noch rot
und merkst, du hast dich wild verfranzt,
weil grad dein Hirn den Boogie tanzt.
Allein ein Päuschen hilft dir noch,
befreit dich von dem Grübeljoch!
Wort an Wort an Wort an Wort,
so geht es weiter immer fort
in vielen Reihen, seitenlang,
für dich hat jedes seinen Klang,
der dich beim Schmökern tief berührt
und weit in andre Welten führt.
Lies doch mal mit und sei dabei!
Ein Buch macht klug und froh und frei.
Milchschaumtraum Heiteres Gedicht vom Genießen/ Kindergedicht
Er schmeckt so köstlich wie ein Traum
auf dem Kakao* aus Milch der Schaum.
Den Löffel tauch ich langsam nur
hinein und male erst als kleine Spur
ein weißes Herz, ganz winzig klein,
in diesen Berg aus Schaum hinein.
Dann schnuppere ich ganz im Genuss
den Duft, der süß schmeckt wie ein Kuss.
Und dann, dann endlich ist’s soweit:
Die Nase zuckt, der Mund ist weit
geöffnet für den Milchschaumtraum.
Nicht länger halt ich mich im Zaum
und schlabbre, schlecke, schnabulier,
bis ich fast den Verstand verlier.
Ich schwelge, doch schnell ist er leer,
der Becher, und ich gier’ nach mehr
Kakao mit leckrem Milchschaumtraum,
denn einer davon reicht mir kaum,
weil man auf einem Bein schlecht steht.
Nun rate, wie dies weiter geht.
Deine Sprache ist nicht mehr meine.
Wir verstehen uns plötzlich nicht mehr.
Deine Wahrheit ist bloß die eine
und ändert sich von der meinen nun sehr.
Wir können nicht mehr diskutieren.
Das, was du sagst, entfacht in mir Wut.
Wir sehn, wie sich Lügen summieren,
und plötzlich ist gar nichts mehr für uns gut.
In Freundschaft ist Kälte gekrochen.
Das alte Versprechen auch ohne Wort
hat nun diese Zeit uns gebrochen.
Ich gehe am besten mir ihr von dir fort.
Was konnte uns bloß so sehr spalten?
Das neue „Anders“ kam überrascht.
Sind wir denn nun nicht mehr die Alten,
nachdem wir an fremden Ideen genascht?
Nachts am Fenster.
Ich blicke zu dir hinüber,
lächle dir zu
und spüre die Liebe,
die mich durchströmt.
Und du, du winkst mir zurück
mit deinen Zweigen.
Ein Moment der Magie
zwischen dir und mir
und ich sehe,
wie sich unsere Energien
berühren, verschmelzen und
wie sie Hand in Hand
die Wanderung durch die Nacht
antreten.
Schlaf gut, Birke!
Diese Gestalten,
die lügen und spalten
und Hass säen, als gäb es kein Morgen,
bereiten dir Sorgen?
Wenn Worte und Phrasen,
ihr Hetzen und Rasen
aus Ideologie
und Wahnidiotie
dich ermüden,
so lass sie wüten
und hör nicht mehr hin.
Es hat keinen Sinn.
Zu kurz ist das Leben,
zu hoch der Preis,
um Zeit zu vergeben
für ideologischen Sch…
Worte, die fließen,
die hoffen und sprießen,
den Blümchen auf
Feldern und Wiesen
sehr gleich.
Gedanken, die gleiten
zu allen Seiten
den Wolken und Wellen
im Spiegel der Seen
so reich.
Fallen in Sphären,
die wir gebären
im Zug der Gedanken
so ganz ohne Schranken
gestreut.
Schaffen ist Fließen
und wohl zu genießen
im Glücksrausch der Seele
ganz aus tiefster Kehle
gefreut.
Schwarze Herzen.
Leere Augenhöhlen.
Blick in die andere Dimension.
Die, die deine nun ist?
Ich bemale das Fragezeichen
mit der knallroten Farbe
des Feuers
und der Lebendigkeit.
Nimm das!
Da bist du ja wieder! Frühlingsgedicht/Frühlingsanfang
Hinter den Bergen steigst du empor,
tröstest wintermüde Leiber,
streichelst verzagte Seelen
und wärmst mit deinem Schein
Herzen, die kalt geworden
im Strudel der Zeit.
Allein es bräuchte zwei Sonnen und mehr,
um zu genesen.
Du kannst heilen, Sonne, und helfen,
es wieder gut zu machen.
Ein bisschen.
Alles ist Kunst. Täglich. ART-täglich
Unser ganzes Leben findet Platz in der Kunst – und hier im Blog in Gedichten der unterschiedlichsten Art.
Ich wünsche dir viel Freude damit! ❤
Alles ist Kunst. Täglich. ART-täglich Unser ganzes Leben findet Platz in der Kunst – und hier im Blog in Gedichten der unterschiedlichsten Art.
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