Autor: Elke

Schreibzaubersommer

Loslassen.
Seele baumeln lassen.
Nicht nur heute …
Und ich sitze und sitze und sitze in der Schreibklausur und kann wieder einmal das Ende nicht finden. Oder, anders gesagt, das Ende überrascht mich immer wieder mit neuen Anfängen und Ansätzen und … und ich lasse es fließen.
Ein Zaubersommer.
Schreibzaubersommer.

Schauspiel

„Lieblings“wetter.
Einmal kühl, einmal schwül.
Tropenwaldschwül.
Überall steigt feuchter, warmer Dampf auf.
Das Gewitter der Nacht malt seinen Abschiedsgruß übers Land.
Die Büsche und Bäume umhüllt es mit einem sanften Schleier aus Dunst. Die Blätter, Gräser, Blumen und Büsche verabschieden sich von ihrem Regentropfenperlenschmuck. Er war ihnen nur eine kurze, aber erfrischende Zierde gewesen.
Wolkenreste schleppen sich mühsam über den Himmel. Sie sind müde und sie sind es leid, auf der Flucht zu sein.
Doch schon nimmt ihre Verfolgerin, die Sonne, die Jagd nach ihnen wieder auf.
Fressen oder gefressen werden.
Die Wolken beeilen sich,  verabschieden sich von der Bühne.
Die Sonne hat die Regentschaft über den Tag übernommen.
Und sie räumt gründlich auf.
Regentropfen nach Regentropfen leckt sie gierig auf, umschlingt Pfützen und Wasserläufe mit ihren schwüligen Armen, kann nicht genug bekommen. Sie ist hungrig. Sie ist gierig.
Sie ist … wieder … die Herrscherin.
Wie lange?
Hinten, ganz hinten am Horizont warten die neuen Angreifer.
Wolken.
Sie lassen sich Zeit.

Ich stehe auf der Lichtung und beobachte das Schauspiel … und ich suche meinen Kreislauf.
An Tagen wie diesen ist auch er auf der Flucht.

Kleine Abendspielerei

Hallo, liebes Blog!
Anwesend.
Ich bin noch da, irgendwie … und in (Arbeits-)Gedanken doch ganz woanders in einer ganz anderen Zeit, was meine kleine bildhafte „Abendspielerei“ unschwer erkennen lässt.
Das wollte ich dir nur sagen, liebes vernachlässigtes Blog und auch Euch, Euch lieben vernachlässigten Bloggästen.
Ich gelobe Besserung, wenn sie mich loslässt, jene andere Zeit …

 

 

Die Farben der Träume

Jedes Wetter ist schön und hat seine Reize – und Träume. Lasst es uns nicht vergessen in diesen Tagen der Regenschleier und grauen Wolken.

Einen wundervollen Sommeranfang und viele Träume wünsche ich Euch,
mit einem Augenzwinkern 😉

Und es steigt aus dem Tal eine Wolke empor,

eine Wolke aus Farben. Sie trägt uns weit fort
hoch über die Bäume in den Himmel hinauf,
um die Farben der Träume zu lernen.
Ich folge,
lass mich tragen
von Wolken und vom Wind.
Wohin, mag man sich fragen.
Vielleicht, wo Träume Freunde sind?

 

 Regenbogentraum

 

Social Media

Immer mehr habe ich das Gefühl, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen.
Immer mehr habe ich das Gefühl, es werde von immer mehr Seiten auf mich eingeredet:
„Hab Zeit!“ „Hör mir zu!“ „Registriere dich!“ „Tritt ein!“ „Ultimativ!“ „Zwingend!“ „Erforderlich!“ „Must have!“ „Flüstere mit!“ „Heute schon geyoutubed?“ „Xing Xing, komm sing!“ „Facebooke mich! Ich will dein Freund sein!“ „Hallooo, ich bin dein Twittergeist!“ „Höre zu und ………..“
Pssst!
RUHE!
Schweigt still!

Ehrlich, dieses Zuviel an Social Media wird mir lästig. Es raubt meine Zeit, erscheint mir oft sinnlos, überflutet meine Sinne, zwingt mich zu unnötigen Grübeleien, erfordert ewige Präsenz.

Ehrlich, muss ich das haben?

Ehrlich?
Nein, ich glaube, ich muss es nicht (mehr) haben, und so widme ich dieses Wochenende einem anderen Ende, nein, vielen anderen Enden respektive BeENDigungen von Mitgliedschaften in div. Foren, Flüstereien, Netzwerken und all dem.
Schreiben und Malen und Musik machen und Bloggen und Fotografieren und Laufen und Yoga und Madame La Jolie (*wuff wau*) machen viel viel mehr Spaß.

Pssst, Ihr Stimmen da!
Man muss nicht auf allen Hochzeiten tanzen, nein, man kann es nicht, denn sonst bleibt vieles Wichtige auf der Strecke.
Also schweigt still, Ihr Social Media-Verführer!
Pssst!

Gelb gelacht

„Sonne, wo bist du?“, rufe ich auf die Straße hinaus.
„Hier!“, antwortet ein dünnes Stimmchen.
Es klingt fröhlich und ein bisschen atemlos und ich sehe in die funkelnden Augen des kleinen Mädchens, das einen quietschgelben Regenschirm in der Hand hält und singend um die Regenpfützen tanzt. Es winkt mir zu und lacht.
Ich lache zurück.

Die bunte Stunde

Mit Märchenfarben Bilder malen,

Kinderaugen sehn, die strahlen,

schnell dazu eine Geschichte

und eins, zwei, drei, vier Gedichte,

und ein Gast, die bunte Stunde,

ist heut mit der Zeit im Bunde,

schaut uns still beim Freuen zu …

Sonntagsfreuden. Sonntagsruh.