Schlagwort: Frühlingsgedicht

Frühlingslachen – Die Osterzeit im Bauerngarten

Frühlingslachen – Die Osterzeit im Bauerngarten *
Fröhliches Frühlings- und Ostergedicht –

Pips, der kleine Osterhas’,
sitzt vergnügt im grünen Gras,
freut sich über die Frühlingswelt
die ihm heut so sehr gefällt.
Er will lachen, lachen, lachen,
viele schöne Dinge machen.
Er will hüpfen, tanzen, springen
und ein Frühlingsliedchen singen.

Ruth, das kleine Osterhuhn
hat mit Eiern viel zu tun,
freut sich über den Frühlingstag,
den sie so gut leiden mag.
Es will lachen, lachen, lachen,
viele schöne Dinge machen.
Es will picken, fressen, springen
und ein Frühlingsliedchen singen.

Ann, das kleine Osterlamm,
steht ruhig an des Baumes Stamm,
freut sich auf der Welt zu sein,
ist so jung und noch so klein.
Es will lachen, lachen, lachen,
viele schöne Dinge machen.
Es will schnuppern, schmusen, springen
und ein Frühlingsliedchen singen.

Min, die kleine schwarze Katz’
hütet einen teuren Schatz.
Kätzchen brachte sie zur Welt
pünktlich wie zum Fest bestellt.
Sie will lachen, lachen, lachen,
viele schöne Dinge machen.
Sie will kuscheln, spielen, springen
und ein Frühlingsliedchen singen.

Fritz, der kleine freche Spatz,
nimmt im Pflaumenbaume Platz,
freut sich über den Frühlingsduft,
der so süß liegt in der Luft.
Er will lachen, lachen, lachen,
viele schöne Dinge machen.
Er will zwitschern, ‚tirilingen’
und ein Frühlingsliedchen singen

Fridolin, der Schmetterling,
schwebt zu jeder Blüte hin,
freut sich über das Frühlingsbunt
überall auf seiner Rund’.
Er will lachen, lachen, lachen,
viele schöne Dinge machen.
Er will schweben, gleiten, schwingen
und ein Frühlingsliedchen singen.

Mo, die kleine Osterfrau
passt im Garten auf genau.
Jeder soll an diesem Frühlingstag
leben so wie er es mag.
Sie will lachen, lachen, lachen,
viele schöne Dinge machen.
Sie will klatschen, jubeln, klingen
und ein Frühlingsliedchen singen.

© Elke Bräunling

Das Häschen und der komische Vogel

Das Häschen und der komische Vogel
Frühlingsgedicht vom Hasen und dem Storch

„Wer bist du?“, fragt das Hasenkind,
das fremde große Tier.
„Klapp klapp!“, so antwortet der Storch
„Ab heute wohn ich hier.

Weitab vom Süden komm ich her
aus einem fernen Land.
Den Winter hab ich dort verbracht
am warmen Meeresstrand.“

Das Häschen staunt. Es ist auch so
dass es nicht ganz versteht,
woher der fremde Vogel kommt
und wohin er nun geht.

„Es ist mir gleich“, sagt es daher.
„Warm ist es heut auch hier.
Du hast den Frühling mitgebracht,
und dafür dank ich dir.“

„Das hab ich für dich gern getan,
klapp, klapp, nun such ich mir
für meine liebe Frau und mich
ein luftiges Quartier.“

So sprach der Storch und macht: Klapp! Klapp!
Das Häschen stimmt mit ein.
Ein Vogel, der den Frühling bringt,
kann schon sehr komisch sein.

© Elke Bräunling

Frühlingsanfang

Frühlingsanfang *
Frühlingsgedicht –

Der Frühling steigt aus seinem Bette.
Etwas verkatert ist er noch,
weil er gern noch geschlafen hätte,
die Zeit plant anderes jedoch.

So taumelt matt er durch die Tage,
sein Gang ist holprig, schwer und lahm,
der Neuanfang ist eine Plage,
müd’ hängt er an des Winters Arm.

Er sieht, den Menschen geht’s nicht besser.
Sie kämpfen gegen Schatten an,
die Augen stumpf, die Wangen blässer,
kein Funke, der noch leuchten kann.

Doch hört er sacht ein leises Klingen,
ein Wispern tief in Baum und Strauch.
Es drängt ihn, munter mitzuschwingen
voll Lebenslust und frischem Hauch.

Er möchte lachen und genießen
die schönen Seiten seiner Zeit,
die Blüten, Blätter, die nun sprießen
in kunterbunter Munterkeit.

„Ich werd euch folgen guten Mutes!“
ruft aufgeweckt er ihnen zu.
„Ihr seht von mir fortan nur Gutes!
Vorbei ist’s mit der Winterruh.“

© Elke Bräunling

Die erste Hyazinthe

Die erste Hyazinthe *
Fröhliches Gedicht zum Schmunzeln – Ein kurzer Wunsch nach Liebe *

Die erste Hyazinthe
steht auf der Fensterbank.
Sie ist tiefblau wie Tinte,
ihr Körper zart und schlank.

„Oh, komm, du meine Schöne,
du duftest wie ein Traum.
Ich möcht dich gerne küssen“,
sagt da der Gummibaum.

„Am liebsten würd ich baden,
in deinem feinen Duft,
der mich mit tiefem Sehnen
so lockend zu dir ruft.“

Da lacht die Hyazinthe
mit sanftem Spott im Ton.
„Du glaubst, ich kann dich lieben?“,
fragt sie mit leisem Hohn.

„Ich als zarte Blüte
und du als schnöder Baum?
Das passt nicht für die Liebe,
und das nicht mal im Traum.

Kurz nur ist das Leben.
Ein paar Tage, dann ist Schluss.
Ich hab dir nichts zu geben,
schon gar nicht einen Kuss.“

Die Hyazinthe redet
und redet immerzu.
Der Gummibaum, er leidet
und wünscht sich seine Ruh.

Er hat das mit der Liebe
sich anders vorgestellt.
Nun wünscht er sich nur eines:
Dass sie die Klappe hält.

© Elke Bräunling

Frühling im Mandelbaum

Frühling im Mandelbaum *
Gedicht Sehnsucht und Vorfreude –

Im Garten ruht der Mandelbaum
noch tief in seinem Wintertraum.
Er träumt von Licht und Morgentau
und Frühlingsfarben, grün und blau.

Die Zweige sind noch kahl und matt,
doch erste Knospen für ein Blatt
sind groß gewachsen, weich und zart.
Ein Zeichen: Frühling ist am Start.

Nun dauert es nicht mehr sehr lang
und es macht leise ‚pling‘ und ‚plang‘,
die Blütenknospen springen auf
in weiß-rosé im Baum zuhauf.

Wie eine Braut steht er nun da,
der Mandelbaum, so wunderbar.
Er lockt mit seinem Blütenkleid
und sieht so aus, als hätt’s geschneit.

© Elke Bräunling

Das Veilchen einst

Gedicht …….*

 

Das Veilchen einst
Frühlingsgedicht

Das Veilchen, das du einst gepflückt,
hat mich im Herzen tief beglückt
als Zeichen für die neue Zeit
im Frühling wir zu zweit.
Es hält dich in Erinnerung
getrocknet und gepresst
seit ach so vielen Jahren schon
ganz innig in mir fest
als ein Symbol für das, was war…
und wieder bist du mir ganz nah.

© Elke Bräunling


Da bist du ja wieder!

Gedicht …….*

 

Da bist du ja wieder!
Frühlingsgedicht/Frühlingsanfang

Hinter den Bergen steigst du empor,
tröstest wintermüde Leiber,
streichelst verzagte Seelen
und wärmst mit deinem Schein
Herzen, die kalt geworden
im Strudel der Zeit.
Allein es bräuchte zwei Sonnen und mehr,
um zu genesen.
Du kannst heilen, Sonne, und helfen,
es wieder gut zu machen.
Ein bisschen.

© Elke Bräunling