Kategorie: Lieder & Songs

Drachentod


Drachentod
Gedicht und Song vom Ende der Angst

Vor langer Zeit, da lagen Schatten
kalt und düster überm Land,
als die Menschen mit den satten
Drachensöhnen Zwiste hatten
und es sich kein Ausweg fand.

Der Drache saß fett auf den Schätzen
voller Gier blind auf dem Thron,
ließ die Völker sich verhetzen,
hielt sie fest in seinen Netzen
für die Macht als seinen Lohn.

Die Menschen, die darunter litten,
duckten sich und hielten still,
konnten nicht um Frieden bitten,
nicht um Gnade, doch sie stritten
nun auch miteinander viel.

Als es der Drache überspannte
einmal dann zu weit vor Gier,
fauchend durch die Städte rannte
und das Land wie Zunder brannte,
schien das End’ gekommen schier.

Die große Stille war gekommen.
Demütig, wer übrig blieb.
Drachenblut verlöscht, zerronnen
endete in Aschetonnen,
wie es die Geschichte schrieb.

Bridge
Kein Getöse. Kein Triumphgeschrei
Nur ein Feld. Ein leiser Wind.
Dunkle Zeiten sind vorbei.
Der Mensch steht da, von Ängsten frei
und arglos wie ein kleines Kind.

Refrain
Zeiten des Drachen.
Dunkelheit. Schmerz.
Kein Ausweg. Kein Licht.
Kein Hoffen! Kein Herz!
Ein Schrei im Finstern
und drei Tage zum Licht,
bis die Welt wieder atmet
und das Licht …
…
bleibt.

© Elke Bräunling

Der Song dazu – wundervoll und atmosphärisch – von Balz Burch komponiert

(Text: Elke Bräunling Musik: Balz Burch)

 

Illustration Vögelchen auf Ast vor einer leeren weiten Ebene, am Horizont geht die Sonne auf

Ahnenklang


Ahnenklang
Gedicht und Lied vom Flüstern der alten Steine

Stell dir vor, die alten Steine
wär’n lebendig in der Nacht
und sie können von den Seelen,
die hier lebten, viel erzählen,
in der alten edlen Pracht.

Und sie zeigten all die Schätze,
die es gab im diesem Land.
Sie erinnerten an Plätze,
und verschlung’ne Wegenetze,
wo einst unser Anfang stand.

Alte Worte, Lieder, Mythen.
Von Legenden sprächen sie
und Gefühlen, die einst glühten,
Zauberkräfte, die erblühten
tief in eherner Magie.

Sie erzählten von den Qualen
und den Kräften, die im Land
hoffnungsfroh mit Ritualen
in schier abertausend Malen
hielten wie ein festes Band.

Und sie würden flehen, bitten,
zu erhalten die Kultur,
die uns in den Kämpfen mitten
all der Zeiten fast entglitten
für den schnöden Mammon nur.

Frieden braucht’s, sie zu erhalten
für die gute bessre Zeit.
Sie erinnern an die alten
einstig gütigen Gestalten
heute bis zur Ewigkeit.

Refrain:
Alle Zeiten. Ewigkeiten.
In der Seelen Nachtgesang
helle Saiten, Himmelweiten
tief in uns im Ahnenklang.
Alle Zeiten.
Ewigkeiten.
Ewigkeiten …

© Elke Bräunling

Wunderschön und verträumt ist der Song zu diesem Gedicht. Danke, Balz!

(Text: Elke Bräunling Musik: Balz Burch)

 

Illustration Großer Stein im Vordergrund, weit hinten eine Burgruine auf einem Berg, Sonnenuntergang

Glaub bloß nicht, dass ich traurig bin


Illustration Frau sitzt am Fenster und blickt in den Himmel zu den Sternen hinauf

Glaub bloß nicht, dass ich traurig bin
Gedicht Gefühle

Ich mag nichts sehn und hörn und riechen.
Nicht heut. Ich fühle mich allein.
Am liebsten möcht ich mich verkriechen
und nur mit mir zusammen sein.

Ich lausche meiner Herzensstimme,
die mir so viel von uns erzählt.
Ein Echolot für meine Sinne,
das sucht, was mir gerade fehlt.

Wärst du jetzt da, würdest du lachen,
ein Grübchen tanzt’ in deinem Kinn.
Wir flögen auf dem Sternendrachen
zu unsren Galaxien hin.

Doch unsre Zeiten sind begraben.
Für Träumereien fehlt der Sinn.
Mein Leben malt nun andre Farben.
Glaub bloß nicht, dass ich traurig bin.

© Elke Bräunling

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Balz Burch hat dieses Gedicht für euch vertont
❤️

(Text: Elke Bräunling Musik: Balz Burch)

Kleine Weihnachtsschätze


Kleine Weihnachtsschätze
Adventsgedicht für Groß und Klein

Wieder leuchten Weihnachtslichter,
alle Häuser sind geschmückt.
Auf dem Marktplatz steht ein Dichter,
den der Anblick sehr verzückt.

Irgendwo ertönt ein Klingen
leise in der Winternacht,
so als würden Engel singen,
und das Herz des Dichters lacht.

Und schon reihen sich die Sätze
Wort für Wort und fein im Reim.
Diese kleinen Weihnachtschätze
nimmt er mit ins warme Heim.

Und dort schreibt er eilig nieder,
was ihm diese Nacht geschenkt,
und er weiß, dass immer wieder
an dies’ Wunder er nun denkt.

© Elke Bräunling

„Poetenweihnacht“

Text: Elke Bräunling  Musik: Balz Burch

Friedensglöckchen zur Weihnacht

Friedensglöckchen zur Weihnacht
Weihnachtsgedicht für Groß und Klein

Ein Glöckchen klingt im Winterwind
eisklar und fein, als singt ein Kind.
Es trägt sein Lied weit durch die Nacht
so herzenswarm. Ein Licht erwacht.

Der Wind, der durch die Zweige fegt
und dieses Klingen weiter trägt,
erinnert an die Melodie
voll Friedlichkeit und Harmonie.

Ganz leise kehrt, was einst entschwand,
wie durch ein Wunder neu ins Land
ein Lied, das lang vergessen war,
in neuem Klang so wunderbar.

Es bringt den Frieden uns zurück
als Gabe und als Weihnachtsglück
und öffnet Herzen wieder weit
in dieser gnadenreichen Zeit.

© Elke Bräunling

Frieden, einer der größten Weihnachtswünsche

Text: Elke Bräunling   Musik: Balz Burch

Das kleine Glöckchenlied

Das kleine Glöckchenlied
Weihnachtslied für Kinder

Hörst du das kleine Glöckchen?
Es bimmelt leis und zart
und singt dir seine Lieder vor
auf freundlich sanfte Art.

Nimm dir die Zeit und lausche
der Glöckchenmelodie,
du spürst, wie tief sie klingt in dir
in stiller Harmonie.

Das Glöckchen läutet immer
am Tag und in der Nacht.
Es sagt zu dir: „Ich bin dir nah
und halte für dich Wacht.“

An Heiligabend ruft es
zur Krippe alle Leut’.
„Wir feiern heut das Weihnachtsfest,
auf das sich jeder freut.“

Refrain
Klingeling, klingeling,
kleines Glöckchen, kling.
Trag dein Lied durch diese Nacht,
bis es in den Herzen klingt.

© Elke Bräunling


Und hier hörst du das Glöckchen klingen …

Text: Elke Bräunling   Musik: Balz Burch