Los.geplappert. Nur so …
Alles ist Kunst – GEDICHTE, Gedanken, Momentaufnahmen, Bilder, Musik
Und nun hat das kleine Aquarell vom Toskana-Frühlingstraum auch seine Musik bekommen:[youtube https://www.youtube.com/watch?v=rhH6eNPpAbM&w=250&h=188]
Also ich weiß nicht, wie es Euch im Januar ergeht. Mein Januar ist alle Jahre wieder ein Monat des Formular-Kruschts und Zahlensammelns (schreibt man das zusammen?) und Suchens nach Belegen und Wühlen nach Daten. Und jedes Jahr im Januar nehme ich mir vor, es nienienie mehr so weit kommen zu lassen und all das, was sich wöchentlich an „Kruscht“ ansammelt, auch wöchentlich zu ordnen und zu verwalten. Allein es bleibt immer bei diesem Vorsatz und so wird der Januar immer wieder zum krampfigen Monat. Ich hasse diesen unnötigen Kruscht. Er stiehlt so viel kostbare Zeit.
Er stiehlt mir auch die Zeit zum Bloggen und daher findet „arttäglich“ derzeit so gar nicht „täglich“ statt.
Aber im nächsten Jahr wird alles anders.
Fragt mich mal nächsten Januar danach.
*kruscht*
Nicht nur eine Rückfrage/Nachfrage erreichte mich wegen meines gestrigen Eintrags mit der Überschrift E.n.d.e
Nein, dieses Blog möchte ich nicht beenden. Ich liebe es (ein bisschen).
Das Schundheftchenschreiben allerdings, dem würde ich liebend gerne bald ein Ende setzen, um frei zu sein für andere, wichtigere, interessantere, schönere Projekte.
Ein Wunsch für dieses Jahr. Möge er sich erfüllen.
Daumen drücken, bitte.
Danke.
:-)))
Auszug „Ende vom Ende“:
„… Mit einem Augenzwinkern legte Fürst Nikolaus den Arm um Sophies Schultern. „Und? Bist du mit dem Ergebnis deiner Suche zufrieden, Tochter?“
„Und wie!“ Sophie nickte und lachte die beiden Männer, die sie schon ein Leben lang zu kennen glaubte, glücklich an.
„Und du, Patrick? Wenn ich eure Blicke richtig deute, hast auch du sicher nichts dagegen einzuwenden, mit Sophie und mir auf Schloss W. zu leben“, stellte Fürst Nikolaus schmunzelnd fest. „Und nun gebt euch schon einen Kuß, ihr beiden, und tut nicht so, als wüßte ich nicht, wie sehr ihr euch danach sehnt.“
– E N D E –
Frei-Schreib-Zeiten. An einem Thema aus einer längst vergangenen Zeit geklebt. Hineingebissen. Verbissen. Leicht verzweifelt und mutlos, weil der entscheidende Kick unauffindbar war, den Tag beendet. Entschlossen, das Thema ad acta zu legen. Vergrabenes lässt sich zuweilen eben einfach nicht mehr ausgraben, auch nicht mit der Akribie eines Archäologen. Leicht missmutig ob dieser Tatsache zu Bett gegangen. Geträumt. Einen mir unbekannten Namen geträumt. Eine Stimme, die mir zuraunte: Such das Buch! Aufgewacht und zu nachtschlafender Zeit die Suchmaschine im Rechner betreten. Fundstück: Der geträumte Name. Autor eines Buch zu meinem vergrabenen Thema. Lächelnd wieder zu Bett gegangen und heute morgen ungläubig den Kopf geschüttelt. Nein, es war kein Traum. Er ist noch da, der Name und der Buchtitel. Surreal das Ganze, unheimlich fast – und nicht das erste Mal …
Wenn ich überhaupt einen Vorsatz für dieses neue Jahr habe, dann diesen:
Ich möchte noch mehr in jeder Minute des Tages, das Gute und Positive sehen. Es gibt nur sehr wenige Augenblicke, die so schwarz und grau sind, dass sich selbst das leiseste Glück verabschiedet hat. Nur wenige. Es sind die Momente, in denen man Verluste begreifen und verkraften muss. Doch selbst da habe ich die Erfahrung gemacht, dass es auch da jene kleinen leisen Momentchen gibt, die gut tun. Im Rückblick betrachtet. Das mag nun verquer und kryptisch klingen, aber ehrlich, auf eine andere Weise vermag ich es heute nicht zu beschreiben.
Glücksmomente sammeln, Glückssternchen auffangen, ja, das habe ich mir vorgenommen.
Heute gab es viele davon. Ein ganz zauberhaftes Glückssternchen war der Winterfrühling, der mir heute begegnet ist. Lächelnd und pfeifend durchstreifte er den Wald. Er tauchte die Luft in eine milde Würze und zauberte viele kleine Lieder in die Kehlen der Waldvögel, die es ihm mit einem wunderschönen Winterfrühlingskonzert dankten. Und ich dankte ihm auch und lauschte der Musik. Soooo sehr wohl fühlte ich mich in dieser milden Frühlingsluft, dass ich am liebsten die Zeit angehalten hätte. Den Winter, mit Verlaub, habe ich überhaupt nicht vermisst. Danke für diesen Glücksstern!
Glück wünsche ich auch Euch. Glück und Gesundheit und Friede und Freude und gute Gedanken und ein stressfreies, tolles neues Jahr!
Auch in Dingen, die nichts oder ganz wenig kosten, zeigt sich in unserer Gesellschaft (zumindest in der Gesellschaft, in der ich mich bewege) eine neue Art von Geiz: Der Geiz, Lob und Anerkennung auszusprechen. Eine Angewohnheit, die ich nicht verstehe und auch nicht verstehen möchte. Was ist daran schlimm oder zeitaufwändig oder “teuer”, anderen ein “Toll” oder “Gut gemacht” oder “Gefällt mir” oder ein schlichtes “Danke” zu gönnen? Im Gegensatz dazu ist man sehr sehr freigiebig damit, andere anzuraunzen, zu kritisieren, zu beschimpfen oder schlicht anzumachen. Oft wegen Kleinigkeiten nur. Dingen, die man mit ein paar klärenden Worten und einem Lächeln ge- und erklärt hätte. Warum ist das so?
Mein Wunsch fürs neue Jahr: Zeigt anderen Eure Freude, Eure Anerkennung, Eure Würdigung des Tuns Eurer Mitmenschen. Es ist so einfach: Ein Lächeln nur, ein paar Worte – und der Tag wird damit ein kleines Stück heller
Bitte.
Danke.
😉
Und ein gutes, fröhliches NEUES JAHR Euch!
Sich fühlen wie eine bunte Stadt, ist, meine ich, ein gutes Gefühl zum Ende des Jahres.
Bunt waren die Tage, jeder einzelne von ihnen. Mal hell und leuchtend, mal grell und stressend, mal grau und traurig, mal voller Bangen gemischtfarbig, mal fein, mal gemein.
Für jede Begegnung, jedes Fühlen, jede Freuen, jedes Ärgern, jedes Trauern eine ganz ureigene Farbmischung.
Bunt war – und ist – auch die kleine Stadt in meinem Kopf und in meiner Schreiberseele.
Ideenbunt in jedem Genre meiner Arbeit(en).
Bunt ist fein.
Ich liebe es.
Euch wünsche ich auch viele wunderbunte Farben. Heute, morgen, immer …
Aus allen Richtungen kamen Leute durch den funkelnden, knirschenden Schnee, manche auf Schlitten, mit Laternen in der Hand zur Kirche. Schweigend und still. In der Kirche war es wunderschön. Es roch richtig nach Weihnachten! Wir saßen im Dunkeln, doch vorne, am Altar, stand ein großer Tannenbaum mit funkelnden Kerzen. Darunter die Krippe in vollem Licht. Festlich erklang die Orgel. Zum Schluss sangen alle ‚Stille Nacht, heilige Nacht’ und jedes Jahr wieder kamen mir kleinem Jungen die Tränen und ich wünschte, dass das Lied nie zu Ende ging. Alles kam näher: die Krippe, Kerzen, das Kind im Stall, Sterne funkelnd vor den Kirchenfenstern – Weihnachten eben.
(aus: Uropas Weihnachtsfest …)