Nach der Wahl
Nach der Wahl *
Katerstimmung, die Mundwinkel hängen,
gallige Worte in schrillen Klängen,
Vorwürfe fliegen wild hin und her
wie stumpfe Pfeile, so sinnlos und leer.
Dieser Schlamassel ist vorprogrammiert
wie immer nach Wahlen und deplatziert.
Schuld sind die andern, das kennt man schon,
und das ganze Spiel wird wieder zum Hohn.
© Elke Bräunling

Nach der Wahl ist vor der Wahl,:-)
Was wählt man wohl das nächste Mal?
FREIE WAHLEN
Wir lebten in der Diktatur,
von Pressefreiheit keine Spur.
Die Lehren von Marx und Lenin
Pflichtlektüre und Staatsdoktrin.
Das Volk erkämpfte die Freiheit,
ein hohes Gut in schwerer Zeit.
Demokratie und freies Wort
essenziell an jeglichem Ort.
Unverzichtbar freie Wahlen,
des Volkes Wille in Zahlen.
Parteien brauchen Prozente,
werben für die Zeitenwende.
Nicht zimperlich im Wortgefecht,
keine Partei hat immer Recht.
Ob Klimaschutz oder Verkehr,
Reichensteuer und Armutsheer,
Wirtschaftskrise und Migration;
am Scheideweg steht die Nation.
Wir alle suchen nach dem Sinn,
wo steuert die Gesellschaft hin?
Links, Rechts, Grün oder Liberal;
Bürger haben die Qual der Wahl.
Wir brauchen eine Politik
für Frieden und des Volkes Glück.
Statt zu rufen nach mehr Waffen,
Wohlstand für die Leute schaffen.
Für ein sinnerfülltes Leben
lasst uns alle friedlich streben.
Uns’re Stimme für die Freiheit,
dass Demokratie siegt weltweit.
Rainer Kirmse , Altenburg
Für die Zukunft des Planeten,
weg mit Panzern und Raketen.
Lasst die weißen Tauben fliegen,
Aggression und Hass besiegen.
Dem Blutvergießen ein Ende,
Völker reichen sich die Hände.
Atomwaffenfrei die Erde,
dass sie nicht zur Wüste werde.
Keiner ist des Anderen Knecht,
für alle gilt das Menschenrecht.
Die Leute legen ab den Neid,
die Religionen ihren Streit.
Fromme und Heiden sind vereint,
uns’re Sonne für alle scheint.
Jeder kann glauben, was er will,
Frieden und Freiheit unser Ziel.
Herzliche Grüße aus Thüringen
Du sagst es in deinen Gedichten, lieber Rainer.
Dumm ist nur, dass kaum einer unsere Worte begreifen kann oder möchte, so wie auch kaum einer die Orwell’schen Verdrehungen sieht. Schwarz ist rot, gut ist böse etc…
Ich glaube, wir müssen noch sehr lange sehr viele unserer mahnenden Worte in die Welt hinausrufen, -schreien, singen.
Nur Mut! 😊
Liebe Grüße aus dem Odenwald ins wunderschöne Thüringen,
Elke