Schlagwort: Lied für den Frieden

Nein, mein Kind, dich lass ich nicht gehn



Nein, mein Kind, dich lass ich nicht gehn

Gedicht und Lied für alle Eltern … und für den Frieden

In meinen Armen das schlafende Kind.
Ein friedvolles Bild von Liebe und Glück.
Ich glaube nicht, dass wir je glücklicher sind.
Momente wie diese kehren nie mehr zurück.
Und ich schau auf das Bild, das die Erinnerung malt,
aus dem Lebensfreude und Zuversicht strahlt,
und ich schwöre bei all meinem Sein:
Dich, mein Kind, lasse ich niemals allein.

Schnell bist du gewachsen, ich lasse dich los,
weil man das so tun muss in diesem Land.
Du kommst zur Schule, denn du bist jetzt groß
und hörst Worte, Dogmen, die dir unbekannt.
Und ich sehe voll Sorge, was das mit dir macht,
dass du vergisst, wie man träumt, wie man lacht,
und ich schwöre bei allem meinem Sein:
Dich, mein Kind, lass ich damit nicht allein.

Schon bist du erwachsen, für Großes bereit.
Du hast Träume, Ideen und sehr viel geplant,
die Schritte ins Leben sind spannend und weit,
und oft kommt es doch anders dann als geahnt.
Und ich denk an die Zeit mit dir gern zurück,
wir lebten ein Leben in Frieden und Glück.
Und ich sag dir bei all meinem Sein:
Wir sind uns nah, es bleibt keiner allein.

Doch hören wir heute die Rufe nach Krieg,
Soldaten werden benötigt für Land und Partei,
für Waffen, Schlachten, Gehorsam und Sieg.
Kanonenfutter … und du bist dabei.
Die Rechnung mit uns Müttern, die macht ihr nicht.
Euch zu bekämpfen ist jetzt unsre Pflicht.
Auf Halbmast die Flaggen im Lande wehn.
Vergesst es! Mein Kind, dich lass ich nicht gehn.
Nein! Mein Kind lass ich nicht gehn.

© Elke Bräunling

Es ist selten, dass eine Vertonung exakt die Gefühle ausdrückt und die Tränen erahnen lässt, die ich beim Schreiben dieses Gedichts empfunden habe. Dem lieben Balz Burch ist dies vortrefflich gelungen mit diesem wundervollen Song, in den ich mich sofort verliebt habe.
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Nein, mein Kind, dich lass ich nicht gehn
© Text: Elke Bräunling Musik: Balz Burch
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