Schlagwort: Gedicht Wahrheit und Lüge

Erwachen


Erwachen

Wie einsam fühlt es sich doch an,
wenn man an nichts mehr glauben kann.
Man ist von allem, was man glaubt,
wie über Nacht brutal beraubt.

Voll Hoffnung sucht man noch nach Halt,
und fällt doch blindlings in den Spalt
aus Propaganda, Lügen, Bluff,
gemischt als teuflisch’ Giftgesöff.

Woran hält man sich nun noch fest,
wenn Wahrheit sich vermissen lässt?
Vertrauen traut man sich nicht mehr,
der Hohn der Lüge lastet schwer.

Sei selber schlau und mach dich klug
und wappne dich vor dem Betrug,
indem du selbst dich informierst
und nach der Wahrheit recherchierst.

Fang an!

© Elke Bräunling

Erwachen - das Gedicht. Bild einer Frau, die in die Ferne blickt