Der karierte Himmel
Der karierte Himmel *
Gedicht – Alles ganz normal –
Der Himmel zieht gerade Streifen
und sieht bald aus fast wie kariert.
Die Menschen können’s kaum begreifen.
„So ‚was wär früher nie passiert.“
In früh’ren Zeiten hatten Wolken
noch runde Formen, keinen Strich,
dem alsbald Nebelschleier folgen
und Wolkenfetzen im Gemisch.
Und dann hängt eine träge Masse
am Himmel fett wie Wolkenbrei,
dahinter Sonnenstrahlen, blasse,
im grauen Himmelseinerlei.
Die Menschen machen große Augen.
Das Blau ist weg, die Laune auch.
Das Wetter will wohl nicht recht taugen –
vom klaren Blick bleibt nur ein Hauch.
Wozu noch Zeit an Fragen schenken?
Es ist doch alles ganz normal.
Man sollte positiv wohl denken –
und alles and’re ist egal.
© Elke Bräunling

STERNENHIMMEL 🌠
Seit Menschen sind auf dieser Welt,
schauen sie auf zum Himmelszelt.
Von der Sterndeuter Fantasie
zur Wissenschaft Astronomie.
Wir blicken zu Mond und Sternen,
sind den Planeten auf der Spur;
reisen zu des Weltalls Fernen,
wenn auch in den Gedanken nur.
Unterwegs in finsterer Nacht,
im Banne der himmlischen Pracht.
Licht aus, Sterne an, klare Sicht –
viel mehr brauchen wir dazu nicht.
Wir blicken auf die Galaxie;
der Milchstraße leuchtendes Band,
wo uns’re Heimat ist, am Rand.
Sternreisen sind noch Utopie.
Sterne entstehen und vergehen,
das ist im All Normalgeschehen.
Wir alle kommen von den Sternen,
wo die Elemente geboren.
Kein Atom in des Kosmos Fernen
geht im großen Zyklus verloren.
So werden in allen Galaxien
Lebenskeime ihre Kreise zieh’n.
Vieles wird man noch ergründen,
vielleicht bald schon Aliens finden.
Was auch immer kommen werde,
nichts geht über Mutter Erde.😉
Rainer Kirmse , Altenburg
Herzliche Grüße aus der Skatstadt
💛