Samhain

Samhain
Gedicht für die Zeit zwischen den Zeiten
Die Zeit des Lichts verliert sich sacht.
In Zwischenzeiten ruht die Nacht.
Im Dunkel lauert, was einmal war.
Seelen wandern, die Ahnen sind nah.
Totengeister ziehen durchs Land
Weltengrenzen als offenes Band.
Ein Irren durch den Nebel der Zeit.
Das Tor zur Anderswelt öffnet sich weit
Die Dunkelheit raubt uns die Sicht
und doch gebärt sie uns ein Licht
der Hoffnung, still, für unsere Welt.
Ein neuer Stern keimt am Himmelszelt.
© Elke Bräunling
Text: Elke Bräunling Musik: Balz Burch
